Rat und Kontakte für Eltern

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Zusammen mit anderen Kindern im Bälle-Bad toben, das bringt richtig viel Spaß. Die Mütter und Väter tauschen sich dabei über aktuelle Themen rund um Kind und Erziehung aus. Fotos: Grell/pi

Katholische Familienbildungsstätte macht Austausch und Unterstützung möglich

Hohenfelde. Egal ob auf dem Land oder in der Stadt, Familien, gerade mit kleineren Kindern, suchen meist einen Treffpunkt, an dem sie sich mit anderen Eltern austauschen können. Die Katholische Familienbildungsstätte in Eilbek ist genau so ein Ort der Begegnung und der Beratung für junge Familien. Das Angebot beginnt mit Kursen für Kinder schon ab dem ersten Lebensjahr zum Spielen und Turnen und geht über die Familiensprechstunde bis hin zu der Möglichkeit, mit den Kleinen den Geburtstag dort in der Einrichtung zu feiern. Etwa 12 Gruppen umfasst das feste Angebot, darunter auch das Väterfrühstück, bei dem Papa mal ganz allein mit seinem Sprössling unterwegs ist. „Um zur Katholischen Familienbildungsstätte zu kommen, ist eine Zugehörigkeit zur Gemeinde überhaupt keine Voraussetzung“, betont Annette Hauschild, die Pädagogische Mitarbeiterin des Hauses. Konfession und Herkunft sind völlig egal. Willkommen sind alle, die Lust haben, sich mit anderen auszutauschen oder Beratung in Erziehungs- oder Paarfragen benötigen.
Unterstützung
Das Team in der Lübecker Straße weiß, wie schwer es Eltern heute haben, Beruf und Erziehung in Einklang zu bekommen und wie überfordert junge Familien häufig sind. Deshalb empfehlen sie Eltern möglichst rechtzeitig Unterstützung in Anspruch zu nehmen, bevor die Situation die Nerven zu sehr strapaziert. Gerade auch die fehlenden Familienmitglieder, wie Oma und Opa, machen es heute schwerer allein mit den Anforderungen zu Recht zu kommen. Ist man dann vielleicht auch noch fremd in der Großstadt, dann ist ein Treffpunkt wie dieser in Hohenfelde genau die richtige Anlaufstelle. „Eltern haben heute an sich den Anspruch immer alles richtig zu machen“, weiß Annette Hauschild und geraten deshalb viel schneller unter Druck.
Im Gespräch mit anderen Müttern und Vätern wird dann oft schnell klar, dass auch andere ein schreiendes Baby zuhause haben und auch das andere Kind nicht durchschläft.
In der Gemeinschaft lassen sich die vielen Fragen, die gerade nach der Geburt auftreten, in Ruhe besprechen und bei Bedarf auch in einer zusätzlichen Beratung unterstützend begleiten.
Gemeinschaft
Die Eltern, die an diesem Morgen zum Babyturnen gekommen sind, die kennen sich schon seit ein paar Wochen und obwohl es eine offene Gruppe ist, kommen die meisten jetzt bereits regelmäßig.
„Wir haben hier schon Kontakte zu anderen Eltern mit Kleinkindern geknüpft und treffen uns auch Privat zum Spielen und Schwimmengehen“, erzählt eine junge Mutter. Warum also allein mit dem Kind zuhause sitzen, wenn es so viele Angebote für Familien gibt. (kg/pi)

Katholische Familienbildungsstätte, Lübecker Straße 101, Tel.: 229 14 56,
http://www.familienbildung-hh.de
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