Rekord auf Hamburg Pride

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Von Techno-Beats bis Helene Fischer: Auf dem CSD tanzten alle zu allem

165.00 Menschen feiern CSD in der Innenstadt

Hamburg. Mit einer bunten und schrillen Parade samt jeder Menge politischer Botschaften startete der 34. Christopher Street Day (CSD) am vergangenen Sonnabend in der Langen Reihe im Stadtteil St. Georg.
Angeführt von Drag-Queen Olivia Jones zog die Parade mit rund 165.000 Teilnehmern in Richtung Hauptbahnhof bis hin zur Flirtmeile am Jungfernstieg, wo bis spät in die Nacht weitergefeiert wurde. „Die Besucherzahlen haben damit den Rekord gebrochen“, sagt Marc-Pierre Hoeft vom Homosexuellen-Verein Hamburg Pride (Hamburger Stolz).
Bei dröhnenden Bässen zogen Drag-Queens mit Federn, High-Heels und kurzen Röcken durch die Straßen, gefolgt von Latexfans und vielen Frauen, die für gleichgeschlechtliche Liebe und Toleranz Flagge zeigten. Unter dem Motto: „Grenzenlos stolz - statt ausgegrenzt“ waren auch Corny Littmann und die Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek (SPD)dabei. Mit der Parole „Schluss mit der Diskriminierung von Homosexuellen“ wurde daran erinnert, dass Schwule und Lesben vor allem in Afrika oft sogar noch die Todesstrafe erwartet, etwa in Nigeria oder Somalia. Der CSD erinnert an die schweren Ausschreitungen 1969 in New York. (kg)
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