Schöne Aussichten über Hamburger Hafen und City

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Ab 1. Mai steht zum fünften Mal ein Riesenrad in der HafenCity. Folgt demnächst eine Dauerinstallation wie in London? Foto: Steiger/wb

60 Meter hoch, 450 Tonnen schwer: Mobiles Riesenrad ab 1. Mai wieder in der HafenCity

Von Alexandra Petersen
Hamburg. Perfekter Blick auf Schiffe, Anlagen und Gebäude im ganzen Hafen. Aber auch eine tolle Sicht über die Stadt. Wer ab Donnerstag, 1. Mai, für eine Runde – oder auch gleich mehrere – in das 60 Meter hohe und 450 Tonnen schwere mobile Riesenrad steigt, das dann an der San-Francisco-Allee (U-Bahn Ausgang Überseequartier) aufgebaut wird, der erlebt Hamburg aus einer ganz anderen Perspektive.
Täglich von 11 bis 21 Uhr laden 42 Gondeln, von denen eine rollstuhlgerecht ist, zum vergnüglichen Mitfahren ein - bis Sonntag, 13. Juli. „Bei Sonderveranstaltungen, wie etwa dem Hafengeburtstag, haben wir entsprechend länger auf“, betont Marlies Rosenzweig, Mitinhaberin der Betreiberfirma „Steiger OHG“. Bereits seit mehr als 50 Jahren jährlich auf dem Hamburger Dom zu Gast, stellt das Familienunternehmen, das Marlies Rosenzweigs Eltern gegründet haben, zum nunmehr fünften Mal das Riesenrad in der HafenCity auf. „Im September 2010 gab es einen Probelauf, der so gut angenommen wurde, dass wir seitdem jedes Jahr vor Ort sind“, sagt Rosenzweig. Dabei bestehe kein jährlich immer gleicher Termin, von wann bis wann das Riesenrad aufgebaut wird. „Der Start hängt von einigen Umständen ab, wie den Ferien in Hamburg oder auf welchen Tag der 1. Mai fällt“, erklärt die Betreiberin. Außerdem müssten im Vorwege – und oft kurzfristig – die Baumaßnahmen in der HafenCity noch berücksichtigt werden. Das sei wohl auch ein Grund dafür, warum es bis dato immer nur einen Vertrag für das aktuelle Jahr geben würde. Mit seiner Größe und 250.000 im Dunkeln leuchtenden LEDs ist das Riesenrad eine Attraktion für Hamburg. Steht es vielleicht bald als feste Einrichtung in der HafenCity, so wie man es aus London oder Singapur kennt? Bisher bekommen die Steigers nur einen Vertrag von Jahr zu Jahr. „Die HafenCity verändert sich ja auch immer noch“, weiß Marlies Rosenzweig. Aber in Bezirksamtsleiter Andy Grote hat das Projekt Riesenrad einen Riesen-Fan: Er wünsche sich „ein stationäres Riesenrad, gerne auch weit sichtbar und bis zu 150 Metern hoch“, sagte er erst im vergangenen Jahr in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt.
Der Bedarf scheint da zu sein, denn Marlies Rosenzweig sagt: „Die Nachfrage ist seit 2011 merklich gestiegen. Vor allem große Veranstaltungen, wie beispielsweise der Kirchentag, haben sich positiv ausgewirkt.“
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