Schulfach „Jung und alt“

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Es weihnachtet sehr: Sanin (10), Hanna (11, r.) und 28 weitere Kinder brachten frischen Wind und festliche Lieder mit ins Seniorenheim. Hier freuten sich Gerda Wolffram (links, 86) und Gerda Kuprat (80) über die selbst gebastelten Jutesäckchen mit süßem Inhalt und die Musik Foto: Busse

Gymnasium Lerchenfeld knüpft Bindungen zu Senioren

Von Christina Busse
Uhlenhorst. Sie kamen, um Freude zu schenken: 30 Fünftklässler des Gymnasiums Lerchenfeld schwärmten jetzt im Seniorenheim Pflegen & Wohnen an der Finkenau aus und brachten den Bewohnern einen Gruß von „draußen vom Walde“ mit.
Das Sturmtief „Xaver“ hatte die ursprünglich pünktlich zum Nikolaustag geplante Aktion der Schülerinnen und Schüler ordentlich durcheinandergewirbelt. Umso mehr freute es die Senioren, dass die Kinder ein paar Tage später doch noch kommen konnten. „Wir haben uns doch selbst so darauf gefreut, den alten Menschen eine Freude zu machen und auch zu hören wie es früher war“, betonte die elfjährige Hanna. Gerda Kuprat fühlte sich gleich an ihre eigene Schulzeit erinnert, gerne erzählt die 80-Jährige aus ihrer Kindheit in Barmbek.
Neben Naschereien und einem weihnachtlichen Gruß im selbstbedrucktem Jutesäckcken - „Kartoffeldruck kannten wir damals schon“, so Kuprat – sorgte auch der Unterstufenchor des benachbarten Gymnasiums für stimmungsvolle Abwechslung.

Zusammenarbeit

Die Nikolausaktion soll den Auftakt zu einer zukünftigen Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Lerchenfeld und dem Seniorenheim Pflegen & Wohnen mit seinen rund 250 Bewohnern bilden. „Wir möchten einen Austausch zwischen Jung und Alt aufbauen – noch stecken wir in den Kinderschuhen“, sagte Birgit Koops, Leiterin Soziale Betreuung an der Finkenau, die das Projekt gemeinsam mit Kathrin Steinmeyer, Leiterin der Beobachtungsstufe am Gymnasium Lerchenfeld, auf den Weg brachte. Dort kann der Nikolausbesuch im Altenheim zukünftig im Bereich „Soziales Lernen“ zum festen Bestandteil werden.
Wenn es nach Gerda Kuprat und Gerda Wolffram geht hat die Premiere in diesem Jahr erfolgreich den Grundstein für eine neue Tradition gelegt. „Wir haben uns riesig gefreut!“, waren sich die beiden Damen einig.
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