Schutz für Ruderer

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Westenpflicht auf der Alster kommt

Alster. Vor zweieinhalb Wochen starb ein dreizehnjähriger Schüler auf der Alster. Nun gibt es an der Außenalster nur noch ein Thema: die Schwimmwestenpflicht.
In dieser Woche berät der Vorstand des Ruderclubs Alemannia, am östlichen Alsterufer in St. Georg ansässig, über das weitere Vorgehen. Neue leichte Schwimmwesten sind auch hier das Thema Nummer eins. Bei Alemannia sind Schwimmwesten bereits Pflicht. Nur getragen werden die Westen nicht immer. Die jüngsten Ruderinnen und Ruderer werden außerdem angehalten, nicht zu weit auf die Alster zu fahren. „Wir haben hier schlechtere Wetterverhältnisse als auf dem westlichen Alsterufer. Wir sind es gewohnt, vorsichtig zu sein“, berichtet der erste Vorsitzende, Gerd Babrikowski, der sich angesichts des tödlichen Unfalls „tief betroffen“ zeigt.
Eine Entscheidung in Sachen Schwimmwesten hat die Schulbehörde bereits getroffen. Fürs Schulrudern hat Schulsenator Ties Rabe jetzt eine allgemeine Rettungswestenpflicht angeordnet. Um diese Anordnung umzusetzen, müssen noch 250 bis 300 Schwimmwesten angeschafft werden. Rund 1500 Schülerinnen und Schüler rudern in Hamburg im Rahmen des Schulunterrichts. „Wir werden verschiedene Arten von Schwimmwesten anschaffen, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schüler zugeschnitten sind“, erläuterte Ties Rabe. Die Kosten für diese Westen seien mit unter 50.000 Euro „überschaubar“, so der Schulsenator. In den nächsten Wochen will die Schulbehörde mit den Rudervereinen und -verbänden Gespräche aufnehmen, um eine gemeinsame Lösung zur Sicherheitslage im Rudersport zu finden. (ch/wb)
(ch)
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