Umbau bei Asklepios St. Georg

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Volker Christian Müller (l.) und sein Kollege Ronny Wiechert beim Planen der Baumaßnahmen bei laufendem Krankenhausbetrieb.

Traditionskrankenhaus saniert auf gesamten Gelände

St. Georg. Es wird eifrig gebaut, modernisiert und saniert auf dem Gelände der Asklepios Klinik in St. Georg, dem ältesten Krankenhaus Hamburgs. Ein großer Kran steht vor dem großen Hauptgebäude Haus C; weiter hinten wird noch an der Fassade des Ambulanten Operationszentrums am Haus L gearbeitet.
Dieses Gebäude wurde jetzt in Betrieb genommen. „Wir waren nie ein Stadtteilkrankenhaus und werden es auch nicht sein“, sagt Volker Christian Müller (61), Leiter Facility-Management. Dennoch fühle man sich eng mit St. Georg verbunden. Die Asklepios Klinik St. Georg ist ein Hochleistungskrankenhaus der Maximalversorgung; es hat einen universitären Standard. 28 000 stationäre Patienten werden jährlich behandelt; dazu kommen noch 50 000 ambulante. Wer hoch technisiert und spezialisiert ist, um maximale medizinische Versorgung auf Teilgebieten zu leisten, investiert ins Inventar und Personal. Und obwohl sich das Krankenhaus von der Fläche her seit 2002 verkleinert hat, werden die 38 Gebäude immer optimaler genutzt. Patienten erhalten hier modernste Medizin. Seitdem Asklepios die Klinik übernommen hat, habe sich hier einiges getan, so Müller weiter. Im Oktober 2010 entstand ein neues Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrum (HGDZ); das Haus E wurde innerhalb von zwei Schritten umgestaltet und teilweise abgerissen. Ein neuer Landeplatz für den Rettungshubschrauber entstand.
Ebenso ein hochmodernes Traumazentrum mit einer Zentralen Notaufnahme. Die Patienten „gesunden“ derzeit mit dem Anblick von Kränen und Baufahrzeugen und einem erträglichen Pegel an Baustellenlärm. Denn das große Haupthaus C bekommt ein modernes Innenleben. Weg von großen Bettenzimmern. Das Bettenhaus, das 1965 in Betrieb ging, wird während des laufenden Betriebes umgebaut. „Wir hoffen auf das Verständnis unserer Patienten“, sagt Müller. Im Mai 2011 begannen die Modernisierungsarbeiten; jetzt ist die erste Spange fertig. „Das ist eine enorme Herausforderung für Patienten, Personal und Besucher“, fügt Müller hinzu. Ende 2012 soll der Eingangsbereich des neuen 400 Bettenhauses fertig sein. Es soll ein ganz offener Bereich werden – mit Hotelcharakter. Müller: „Die Aufzüge werden dann außen sein.“ Und die nächsten Projekte sind schon in „Arbeit“ – zumindest in den Köpfen der Verantwortlichen. Müller: „Wir benötigen ein neues Parkhaus.“ (nk)
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