Zeichen setzen mit Kerzenlicht

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Die Forderung der Demonstranten: Wegen ihres Glaubens Inhaftierte müssen freigelassen werden Foto: bms

Jeden Sonnabend Mahnwachen gegen die Verfolgung von Christen

City Mitten im Weihnachtstrubel erinnern sie an die weltweite Verfolgung von Christen. Ausgestattet mit Luftballons und Windlichtern wollen sie ein Zeichen setzen. Rund 200 Menschen bildeten jetzt am Ida-Ehre-Platz eine Lichterkette. Sie folgten einem Aufruf der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Die Kritik an der Verfolgung von Christen dürfe keinesfalls in die „rechte Ecke abgeschoben“ werden, betonte dabei der Ex-Bundestagsabgeordnete Burkhardt Müller-Sönksen (FDP). Über das Leiden von Christen im Orient informierte der syrisch-orthodoxe Pastor Moses Dogan, gefolgt von Pastor Ulrich Rüß, der an 10.000 ermordete Christen in Nigeria erinnerte. Gemeinsam setzen sich die Pastoren ein für die Freilassung von Menschen, die wegen ihres Glaubens inhaftiert sind. So sei etwa der schwer misshandelte Pastor Behnam Irani in iranischer Haft und brauche dringend medizinische Behandlung. Der Katholikin Asia Bibi Noreen droht gar die Todesstrafe. Vorwurf: Ihre Auffassung von der Gleichwertigkeit aller Menschen sei Gotteslästerung. Der liberale muslimische Blogger Raif Badawi wurde in Saudi-Arabien wegen Gotteslästerung zu 1.000 Peitschenhieben verurteilt, nachdem er Christen für gleichwertig erklärt hatte. (wh)

Um die Freilassung der Opfer zu erwirken, soll weiter öffentlicher Druck ausgeübt werden: mit einer Mahnwache jeden Sonnabend von 15 bis 16.30 Uhr am Mönckebergbrunnen. Dazu rufen auch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Evangelischen Allianz auf. Weitere Infos: www.freechristians.net und www.igfm.de
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