Zusteller sind die Seele des Verlages

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Erol Kayan ist einer von rund 700 Wochenblatt-Zustellern Foto: mdt

Das Hamburger Wochenblatt hat eine hohe Zustellquote dank zuverlässiger Mitarbeiter

Thomas Oldach
Hamburg
Jeden Mittwoch erscheint ein neues Hamburger Wochenblatt – und das seit über 40 Jahren. Über eine halbe Millionen Exemplare der 13 Stadtteilausgaben gilt es zu verteilen. Eine Aufgabe, die ein ausgeklügeltes und perfekt funktionierendes System erfordert. Redaktion, Vermarktung, Druckzentrum, Logistiker und Zusteller setzen sich Woche für Woche dafür ein.Damit bis zum Briefkasten alles klappt, muss der gesamte Verlag wie ein Uhrwerk funktionieren. Sobald ein Zahnrad sein Tempo verliert, läuft die Uhr unrund. Die Zusteller, die das fertige Produkt an die Haustür bringen, versuchen natürlich alles, damit die Uhr im Takt bleibt. Bis in die Abendstunden eines Mittwochs kann es dauern, bis der Leser das aktuelle Wochenblatt in den Händen hält. „Die Zusteller sind die Seele des Verlages. Sie liefern das aus, womit wir die Menschen kostenlos informieren“, sagt Jens Wegener, Geschäftsführer der Funke Logistik Hamburg. Sein Stolz bezieht sich insbesondere auf über 700 Zusteller, die in fast 1600 Zustell-Bezirken über 2400 Kilometer an jedem Mittwoch zurücklegen. Eine Strecke, die der Entfernung von Hamburg bis Istanbul entspricht! Mit bis zu 80 Kilogramm Zeitungen – und manchmal auch mehr – starten die Zusteller an einem der 56 Depots im Verteilgebiet. Kein einfacher Job für die Zusteller, vom Jugendlichen bis zum Rentner. Deshalb bittet Wegener auch um Verständnis: „Oft sind die Zusteller vor große Probleme gestellt – Briefkästen liegen häufig nur hinter einer verschlossenen Haustür, Lieferungen müssen zum Teil bis in den fünften Stock direkt in den Briefkasten an der Wohnungstür erfolgen. Oft bewachen Hunde das Grundstück. Da kann schon mal etwas schiefgehen.“ Dennoch ist der Wochenblatt-Verlag stolz auf eine statistisch erhobene Zustellquote von nahezu 90 Prozent und mehr. „Um wirklich alle Kunden zufriedenstellen zu können, brauchen wir aber auch deren Mithilfe, damit das Uhrwerk weiter so gut funktioniert“, sagt Wegener.

Hamburger Wochenblatt nicht bekommen? Kontakt: E-Mail wbv-reklamation@wbv-dz.de, Telefon 55 44 72 918
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