Feuerwehr Hamburg evakuiert 430 Menschen aus ICE

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Unglück am Hauptbahnhof Hamburg: Die Hamburger Feuerwehr musste am Sonntag 430 Menschen aus einem ICE evakuieren Archivfoto: wb
Hamburg: Hamburg Hauptbahnhof |

Während der Einfahrt in den Hauptbahnhof fiel eine Oberleitung auf den Zug

Hamburg-Altstadt Am Sonntagabend (19. Februar) musste Fahrgäste der Deutschen Bahn stundenlang im Zug ausharren. Das Unglück passierte um 18.20 Uhr bei der Einfahrt des Zuges an den Hamburger Hauptbahnhof. Aus noch nicht geklärter Ursache war eine Oberspannungsleitung abgerissen und auf den hinteren Teil des Zuges gefallen. Die ersten zwei Waggons hatten bereits den Bahnsteig erreicht.

Teil-Evakuierung

Die Hamburger Feuerwehr rückte mit Rettungskräften und mehreren Fahrzeugen an. Nachdem der Strom abgeschaltet werden konnte, war es möglich, aus den ersten sechs ICE-Wagen etwa 150 Fahrgäste über den Bahnsteig zu evakuieren. Die Menschen in den hinteren Waggons mussten weiter warten. Im hinteren Zugteil musste ein Fahrgast von den Einsatzkräften rettungsdienstlich versorgt werden, die Einlieferung in ein Krankenhaus war aber nicht notwendig. Die Fahrgäste im ICE wurden während des gesamten Zeitraums von Rettungskräften betreut.

Abschleppversuch scheitert

Mitarbeiter der Deutschen Bahn versuchten unterdessen mit Hilfe einer Diesel-Lok den gesamten ICE-Zug in den Bahnhof zu ziehen. Der Versuch scheiterte jedoch. Daraufhin entschied die Einsatzleitung die Menschen aus dem Zug zu evakuieren. Vier weitere Fahrgäste wurden während des Einsatzes von Rettungskräften versorgt, aber auch sie mussten nicht in ein Krankenhaus befördert werden. (ngo)
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