Illegale Böller verkauft – gefasst

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Wegen des Verdachts des Verkaufes illegaler Pyrotechnik wurden drei Männer vorläufig festgenommen Symbolfoto: thinkstock

Die Beschuldigten räumten den Tatvorwurf ein

St. Georg/Billstedt Das war eine explosive Neujahrsüberraschung: Mehr als 5000 illegale Silvesterböller konnte die Polizei jetzt aus dem Verkehr ziehen. Zivilfahnder nahmen zwei 19 und 20 Jahre alte Brüder aus Hamburg sowie einen 27-jährigen Schleswig-Holsteiner wegen des Verdachts des Verkaufes illegaler Pyrotechnik vorläufig fest. Die Fahnder des Landeskriminalamtes hatten Hinweise darauf, dass der 19-Jährige in Deutschland illegales Feuerwerk über eine geschlossene Benutzergruppe im Internet zum Verkauf anbot. Die Beamten ermittelten den Tatverdächtigen und ließen einen geplanten Verkauf von illegaler Pyrotechnik am Hauptbahnhof von Zivilfahndern observieren. Für diesen geplanten Verkauf hatten sich die beiden Brüder mit ihrem Lieferanten, einem aus Pinneberg stammenden 27-jährigen Deutschen, zu einer Übergabe am Hachmannplatz verabredet. Als der Deal am vergangenen Sonntag gegen 20.15 Uhr über die Bühne ging, schlugen die Zivilfahnder der Polizeikommissariate 38 und 42 zu. Im Anschluss durchsuchte die Kripo die Fahrzeuge und die Wohnungen der Tatverdächtigen in Pinneberg und Billstedt. Dabei stellten die Experten des Fachkommissariats für Waffen- und Sprengstoffdelikte 4.867 „FP 3“, 101 „Cobra 6“, 43 Kugel- und Zylinderbomben, 66 Profi-Raketen und 144 sonstige illegale Explosivkörper sicher.
Die Beschuldigten räumten den Tatvorwurf ein. Der 27-Jährige gab an, die in Deutschland nicht zugelassene Pyrotechnik im Ausland erworben zu haben. Weil keine Haftgründe vorlagen, wurden die Tatverdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen entlassen. (wb)
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Rainer Stelling aus St. Georg | 06.01.2016 | 08:31  
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