Mann bedroht Café-Mitarbeiter mit einem Messer

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Hamburg-City: Mit dem Einsatz von Pfefferspray beendet ein Bundespolizist am Hauptbahnhof eine Messerattacke Symbolfoto: wb
Hamburg: Hamburg Hauptbahnhof |

Bundespolizist überwältigt Täter nach Pfeffersprayeinsatz

Hamburg-City Am Dienstagabend (22. März) bettelte ein alkoholisierter Mann am Hamburger Hauptbahnhof einen Mitarbeiter eines Cafés um eine Zigarette an. Als dieser sich weigerte, kam es zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Im weiteren Verlauf zog der äußerst aggressive Beschuldigte ein Taschenmesser und bedrohte den 24-Jährigen. Dieser konnte einen Angriff abwehren und drängte den Messerstecher mit einem Stuhl vom Eingangsbereich des Cafés weg. Ein Bundespolizist, der von Reisenden alarmiert wurde, traf zunächst alleine am Einsatzort ein. Der 34 Jahre alte Angreifer, der immer noch das aufgeklappte Taschenmesser in der rechten Hand hielt, reagierte nicht, als der Polizist in mit der Ansprache „Polizei, lassen Sie das Messer fallen!“ zum Aufgeben aufforderte. Auch die Warnung, dass der Polizeibeamte Pfefferspray bei Widerstand einsetzen werde, ignorierte der Beschuldigte. Stattdessen ging er mit dem Messer in der Hand auf den Bundespolizisten zu.

Pfefferspray beendet Messerangriff

Daraufhin setzte der Polizeibeamte Pfefferspray gegen den Angreifer ein und brachte den 34-Jährigen zu Fall. Gemeinsam mit einem Beamten der Hamburger Polizei fixierte der Bundespolizist bis zum Eintreffen weiterer Kollegen den 34-Jährigen. Dabei leistete der Beschuldigte erhebliche Widerstand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,97 Promille. Das Taschenmesser wurde sichergestellt. Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der Beschuldigte wieder entlassen. (ngo)
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