Prostituierten-Schreck vor dem Landgericht

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Von Januar bis Juni dieses Jahres betrog, beraubte und vergewaltigte André Jürgen R. junge Huren. Jetzt steht er vor Gericht Symbolfoto: thinkstock

André Jürgen R. droht eine lange Haftstrafe

St. Georg/Hammerbrook Fünf Monate lang war er der Schrecken der Prostituierten von St. Georg und Hammerbrook. Von Januar bis Juni dieses Jahres betrog, beraubte und vergewaltigte er junge Huren in den frühen Morgenstunden, jeweils zwischen 5 und 7 Uhr, auf dem Straßenstrich. Anfang Juni wurde er endlich in seiner Wohnung bei Norderstedt festgenommen.
Seit Montag muss sich Lebensmittellieferant André Jürgen R. (34) vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Während der Verlesung der Anklage schnappt der kräftige junge Mann immer wieder nach Luft und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Ihm droht eine sehr lange Freiheitsstrafe.
Mit seinem Transporter fuhr der Angeklagte offensichtlich vor Arbeitsbeginn den Straßenstrich ab. Mit der Prostituierten W. (23) vereinbarte er am Steindamm einen Preis von 30 Euro für Oralverkehr. Dann fuhr er mit ihr zu einem Parkplatz am Berliner Tor. Im Laderaum wurden die sexuellen Handlungen durchgeführt. Als die Prostituierte auf Bezahlung bestand, soll er sie an den Haaren gepackt und aus dem Auto geworfen haben. Am 25. Mai erstattete eine Prostituierte aus Bulgarien (22) Anzeige gegen André R.. Er soll sie an der Spaldingstraße in Hammerbrook angesprochen und mit ihr zu einem ruhigen Parkplatz gefahren sein. Die Frau wollte das Geld im Voraus. André R. soll daraufhin auf sie eingeschlagen und sie vergewaltigt haben.

Im Laderaum missbraucht


Noch schlimmer ging es einer Frau vom St. Georg Straßenstrich. Der Lebensmittelhändler soll sie morgens auf die Ladefläche seines Transporters gezogen, dort geschlagen und vergewaltigt haben. Geld bezahlte er ihr nicht. Im Gegenteil; er stahl ihr 300 Euro, die gesamten Einnahmen ihres nächtlichen Einsatzes und warf sie dann aus dem Auto. Der Prozess wird fortgesetzt. Urteil wohl am 31. August. (je)
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