Wassermühle zeigt Ausstellung „in-between“

Wann? 03.12.2016

Wo? Am Mühlenteich 3, Am Mühlenteich 3, 22946 Trittau DE
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Daniela Wesenberg aus Hamburg stellt derzeit in der Trittauer Wassermühle aus Foto: oj
Trittau: Am Mühlenteich 3 |

Die Hamburgerin Daniela Wesenberg stellt bis 18. Dezember in Trittau ihre Arbeiten aus

Von Olaf Jenjahn
Trittau
Daniela Wesenberg bestreitet bis zum 18. Dezember die letzte Ausstellung des Jahres in der Trittauer Wassermühle. Die 1973 in Gotha geborene Künstlerin studierte sowohl an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg als auch an der Facultad de Bellas Artes im spanischen Cuenca. 2007 schloss sie ihr Studium mit einem Diplom ab und arbeitet seither freischaffend. Daniela Wesenberg lebt in Hamburg und war 2009 Mitbegründerin des Atelierhauses „der Gang“. In der Wassermühle stellt Wesenberg unter dem Titel „in-between“ aus. Der Begriff „zwischen“ lässt eine Menge Interpretationsraum zu. „Mich interessiert die Landschaft als System, die Struktur und Form ihrer Elemente, deren vermeintliche Stabilität und das fragile Gleichgewicht, in dem sie sich befinden“, sagt die Künstlerin. Sie erkundet mit ihren Arbeiten verschiedene Materialien und Gegenstände, macht sie (be-)greifbar.

Unterschiedliche Wahrnehmung


Daniela Wesenberg ist fasziniert von der unterschiedlichen Wahrnehmung der Dinge. In ihre Kunst fließen eigene Wahrnehmungen mit ein und ergeben ein vollkommen neues Bild. Sie liebt in ihren Arbeiten das Filigrane, was sowohl bei den Zeichnungen als auch bei den Skulpturen zu sehen ist. Während einige Exponate mittels Stecksystem zusammengebaut werden und sowohl im heimischen Atelier als auch in den Ausstellungsräumen stets das gleiche Aussehen haben, sind manche Ausstellungsstücke erst kurz vor der Eröffnung der Ausstellung in den Räumen der Trittauer Wassermühle entstanden. „Egal wo man steht, es ergeben sich immer andere Ansichtsformen“, sagt die ausgebildete Goldschmiedin. Die Zeichnungen haben einen hohen Wiedererkennungswert: Schwarze, freihändig mit Tusche gezogene Doppellinien auf weißem Papier bilden die Grundformen. Bevor sie aus dem Bild verschwinden, kreuzen sie sich zweimal. „Aus Linien entsteht so etwas Neues“. Zwei bis drei Stunden arbeite sie an den abstrakten Steck-Skulpturen, die gleiche Zeit benötigt sie, um konzentriert an ihren Zeichnungen zu arbeiten. Doch auch der Besucher muss ein gewisses Maß an Konzentration für die Ausstellung mitbringen. „Meine Arbeiten fordern nicht nur meine komplette Aufmerksamkeit, auch die Aufmerksamkeit der Besucher ist notwendig“, sagt Daniela Wesenberg.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 18. Dezember im Kulturzentrum Wassermühle in Trittau zu erleben. Geöffnet ist die Schau immer an den Wochenende von 11 bis 18 Uhr.
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