Anwohner planen neuen Spielplatz in Oldenfelde

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Mathias Buller (l.) und Guido Grapenthin von der Abteilung Stadtgrün im Bezirk Hamburg-Nord zeigen den jetzt vom Regionalausschuss beschlossenen Plan Foto: Hanke
Hamburg: Ifflandstraße |

30 neue Bäume und viel Platz für Kinder im neuen Wohnquartier zwischen Ifflandstraße und Mühlendamm

Von Christian Hanke
Hohenfelde
Im Neubauquartier zwischen Ifflandstraße und Mühlendamm wird in diesem Jahr eine Grünfläche mit Spielplatz und Boulebahn angelegt. Noch ist die Fläche auf dem ehemaligen Schulgelände wüst und leer. Doch wie das Areal gestaltet wird, steht so gut wie fest. Der in einem Beteiligungsverfahren mit den Anwohnern erarbeitete Plan wurde kürzlich vom Regionalausschuss Barmbek/Uhlenhorst/Hohenfelde/Dulsberg beschlossen. Rund 50 Anwohner hatten an einem Beteiligungstermin Vorschläge und Änderungen an der Planung der Abteilung Stadtgrün des Bezirksamtes Hamburg-Nord eingebracht, die daraufhin in einigen Punkten verändert wurde.

Weiden-Tipi-Tunnel

Der Spielplatz im nördlichen Bereich nahe dem alten Fußweg zwischen Ifflandstraße und Mühlendamm wird ein Stangengewirr zum Klettern und einen Weiden-Tipi-Tunnel erhalten, auch wenn die Fachleute des Bezirksamtes skeptisch sind, ob der Tunnel in einigen Jahren noch grün sein wird. „Wir probieren es. Wir
werden ihn so gut es geht pflegen, aber wir können auch nicht jede Woche vor Ort sein“, kommentiert Stadtgrün-Mitarbeiter Mathias Buller. Außerdem sind die beliebten Schaukeln, ein „Hangelbogen“, ein zylindrisches Klettergerät, Picknick-Tische mit Sitzgelegenheiten, eine Tischtennis-Platte und ein Kleinkinderbereich mit Sandkiste und Backtischen im südlichen Bereich des Spielplatzes vorgesehen. In der Mitte bleibt die Birke von Sitzmauern umgeben stehen.

Bouleplatz

An der Ifflandstraße wird ein Bouleplatz mit Sitzgelegenheiten angelegt. Die restliche Fläche wird als Grünanlage gestaltet. Insgesamt werden rund 30 neue Bäume gepflanzt. Ein asphaltierter Weg wird von der Ifflandstraße in einem Bogen am Spielplatz vorbei zum Fußweg geführt. Ein zweiter nicht asphaltierter Weg führt an der westlichen Seite des Spielplatz vorbei, so dass der Platz zwischen den beiden Wegen und dem außerhalb der Fläche liegenden Fußweg ein leicht gebogenes Dreieck bildet. Im Bereich des angrenzenden Hartwig-Hesse-Stifts werden zwei oder drei generationenübergreifende inklusive Sportgeräte aufgestellt, weshalb das Stift einen direkten Zugang zur Grünfläche erhält. Die Gesamtkosten für das ganze Projekt liegen nach derzeitiger Schätzung bei rund 350.000 Euro. Das Bezirksamt hofft, im Mai mit den Bauarbeiten beginnen zu können. In den nächsten sechs Wochen müssen erst einmal einige Großsträucher und kleine Bäume gefällt werden. Am Ende des Jahres sollte also alles fertig sein. (ch)
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