Deutschland gehen die Fachkräfte aus

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Man lernt nie aus: Arbeitnehmer müssen ihr Wissen ständig auf dem neuesten Stand halten, um mit den komplexen Anforderungen der Arbeitswelt zurechtzukommen. Foto: djd/Randstad

Führende Personaldienstleister setzen auf Weiterbildungsangebote

Hamburg. Der Fachkräftemangel könnte schon bald zum limitierenden Faktor der deutschen Wirtschaft werden. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) dürfte die Zahl der Erwerbstätigen hierzulande bis zum Jahr 2025 um 6,5 Millionen zurückgehen. Hinzu kommt, dass die Anforderungen an Mitarbeiter immer komplexer werden. Qualifizierte Ärzte, Pflegekräfte, Ingenieure und Computerexperten werden deshalb schon heute händeringend gesucht, der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften könnte aber mittelfristig auch viele andere Branchen erfassen. Die führenden Personaldienstleister sind ebenfalls mit dieser Herausforderung konfrontiert. Hier zeigt sich das Problem vor allem im Fehlen von Facharbeitern im Metall- und Elektrobereich sowie gut ausgebildeten kaufmännischen Mitarbeitern. In Kooperation mit Kundenunternehmen, Agenturen für Arbeit und externen Bildungsträgern wird deshalb eine Vielzahl an Weiterbildungen für Mitarbeiter jeder Qualifikation organisiert, von einwöchigen Seminaren bis hin zu mehrmonatigen Vollzeit-Intensivkursen. Elektronische Lernplattformen umfassen zum Beispiel ein breites Onlineangebot von zahlrechen Weiterbildungskursen. Gering qualifizierten Mitarbeitern ermöglicht das berufsbegleitende Programm „Lernen im Job“, während ihrer Kundeneinsätze zusätzliche Kompetenzen und ein anerkanntes Zertifikat der IHK oder des TÜV Rheinland zu erwerben. (hfr/djd)
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