Hörgeschädigt? – Der „Hamburger Hörtag“ informiert

Anzeige
Freude bei Marcus Günter - ob im Taxi oder in großer Familienrunde, er kann Gesprächen wieder folgen. Foto: hfr

Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG

Hamburg. „An wen kann ich mich wenden, wenn ich nur noch mit großer Anstrengung telefonieren oder Gesprächen folgen kann? Was hilft mir, Radio und Fernsehen wieder besser zu verstehen?“ Fragen wie diese beantworten Experten des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg beim 1. Hamburger Hörtag. Am Sonnabend, 20. Oktober, geht es im Museum für Völkerkunde Hamburg (Rothenbaumchaussee 64) von 9.30 bis 14.30 Uhr um Therapiemöglichkeiten für Menschen, die schwer hören. Susanne Kluge-Paustian, NDR-Moderatorin und Medizinjournalistin, führt durch das Programm. Schirmherr ist Dr. Henning Voscherau, ehemaliger Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Eintritt ist frei.
Andere schlecht verstehen war lange Zeit ein Problem von Marcus Günther: Er litt an einer erblich bedingten Hörschädigung und trug Hörgeräte, die jedoch irgendwann nicht mehr halfen: „Mit dem Hörgerät hatte ich Probleme beim Telefonieren. Und wenn meine Kinder im ersten Stock unseres Hauses weinten, habe ich sie nicht gehört, wenn sie nach mir riefen.“ 2010 bekam der Taxifahrer ein Hörimplantat auf dem linken Ohr. „Für meine Familie war es eine große Erleichterung“, erzählt er, „und heute können mich meine Kinder mit „Komm her, Papa“ rufen. Und Papa kommt!“
Die Mediziner des Bundeswehrkrankenhauses stehen während des Hörtags für Fragen zur Verfügung. Auf einer Info-Messe besteht ferner die Möglichkeit mit regionalen Selbsthilfegruppen und Verbänden in Kontakt zu treten. Die Anmeldung ist unter www.ich-will-hoeren.de möglich. (hfr)

Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG I nitiative „Ich will hören“ Karl-Wiechert -Allee 7630625 Hannover Tel.: 0511/5420441
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige