Wohlfühl-Wohnen entlang der Fuhle

Anzeige
Christine Ellen von BIG-STÄDTEBAU vor dem Büro in der Hellbrookstraße 57.Fotos: sl
Die Interessengemeinschaft Fuhlsbüttler Straße (IG Fuhle) hat Mitglieder aller Branchen, die auf und rund um die Fuhle vertreten sind. So auch im Dienstleistungsgebiet „Wohnen und Städtebau“, zu dem Baugenossenschaften ebenso gehören wie Pflegeheime und Stiftungen.
Seit 125 Jahren prägt die Wohnanlage der Köster-Stiftung in der Habichtstraße Barmbeks Stadtbild. Betreutes und vor allem bezahlbares Wohnen für Senioren – dafür steht die traditionsreiche Stiftung. Die Ein- bis Zwei-Zimmer-Appartements sind sehr beliebt. Etwa 500 Personen stehen derzeit auf der Warteliste. „Wer hier leben möchte, muss uns einen Berechtigungsschein vorzeigen, weil die Wohnungen öffentlich gefördert werden“, informiert Geschäftsführer Holger Detjen. Die modernisierten Wohnungen kosten durchschnittlich zehn Euro pro Quadratmeter Warm-Miete – inklusive Betreuung. „Mit dem Mietvertrag wird auch der Betreuungsvertrag unterzeichnet“, sagt Detjen. Auf Sicherheit wird in der Köster-Stiftung großen Wert gelegt: Alle Mieter verfügen über ein Haus-Notrufgerät. Außerdem ist 24 Stunden täglich ein Ansprechpartner in der Anlage. Herzstück der Stiftung ist der große Innenhof der Anlage, der kürzlich verschönert und parkähnlich angelegt wurde. Ein Café für die Bewohner, ein Friseur und Kosmetik-Salon sowie ein Mini-Markt sorgen für viele Annehmlichkeiten. Ein ambulanter Pflegedienst hat ebenfalls seinen Sitz in der Anlage. „Demnächst wird hier noch eine Tagespflege eröffnet“, so Detjen. Der „Köster-Bus“ bringt die Anwohner jeden Vormittag mehrmals in die Fuhlsbüttler Straße und wieder zurück. „Die Fuhle ist für unsere Bewohner sehr wichtig. Dort haben sie ihre Ärzte und sie kaufen dort ein.“ Diese Verbundenheit mit der Straße drückt auch die langjährige Mitgliedschaft in der IG Fuhle aus. „Die Arbeit der IG ist toll. Es ist wichtig, dass die Fuhle noch attraktiver und vielfältiger wird“, so Detjen.
Das ist auch eines der Ziele des Sanierungsverfahrens, welches 2005 als Sanierungsgebiet Barmbek-Nord S1, Fuhlsbüttler Straße förmlich festgelegt wurde. Die BIG-STÄDTEBAU ist von der Stadt als Sanierungsträger beauftragt, die Maßnahmen zu begleiten und die Akteure und Bürger vor Ort in das Verfahren einzubeziehen. Die Ziele des Sanierungsverfahrens werden im Erneuerungskonzept definiert. Dazu gehören unter anderem die Umgestaltung der Fuhlsbüttler Straße, des Museumshofs und des Bert-Kaempfert-Platz, die Erweiterung der Kultureinrichtung Zinnschmelze sowie viele private Baumaßnahmen. Es wurden auch bereits Maßnahmen wie etwa der Kinderspielplatz Schwalbenstraße fertig gestellt. Dort entstand ein Wetterschutzhaus, in welchem der Verein Kinderparadies Kinderbetreuung anbietet, samstags von 10 bis 14 Uhr sogar kostenlos. In enger Zusammenarbeit mit dem Büro für lokale Wirtschaft und der IG Fuhle werden Projekte initiiert, die der Stärkung der lokalen Wirtschaft dienen. Jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr hält die BIG in der Hellbrookstraße 57 Sprechstunde für die Bürger.
Ein weiteres traditionsreiches Unternehmen an der Fuhlsbüttler Straße ist die FRANK-Gruppe. Seit Mitte der 1950er Jahre hat FRANK seinen Hauptsitz in Barmbek. Von hier aus verwaltet das Familienunternehmen mehrere hundert Wohnungen im Stadtteil. Darunter die Wohnanlagen Heidhörn und Schwalbenplatz, die längst Architekturklassiker sind. Der Neubau von FRANK an der Saarlandstraße 8,10 und 18 überzeugt mit seiner schönen Lage am Osterbekkanal. „Wir halten die Wohnungen in Schuss und mit unseren eigenen Hausmeistern sind wir in den Wohnanlagen sehr präsent“, sagt Clemens Thoma, Sprecher bei FRANK. „Seit 2005 sind wir Mitglied in der IG Fuhle. Damit zeigen wir, dass wir Teil der Fuhle sind“, so Thoma. (sl)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige