„Bramfeld wird belesen“: Von Lügen und Lyrik

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Zum Auftakt von „Literakula“liest der vielfach ausgezeichnete Lyriker Uwe Kolbe Foto: wb

Uwe Kolbe liest zum Auftakt von „Literakula“ in der Buchhandlung Heymann

Bramfeld Der Stadtteil bekommt 2016 seine eigene literarische Landkarte: Der Brakula lädt in seiner neuen Reihe „Literakula – Bramfeld wird belesen“ einmal im Monat Hamburger Autorinnen und Autoren an ausgewählte Orte im Stadtteil ein. Dort lesen sie Romanauszüge, Geschichten und Gedichte, die zu ihrer Umgebung passen. Ergänzt werden die Lesungen der Lokalmatadore durch thematisch passende Texte bekannter Klassiker. Zum Auftakt ist der vielfach ausgezeichnete Lyriker, Prosaautor und Übersetzer Uwe Kolbe am 10. März in die Buchhandlung Heymann eingeladen. Kolbe, 1957 in Ostberlin geboren, wurde von seinem Mentor Franz Fühmann bereits 19-jährig mit dem Ausruf „Ecce poeta!“ gefeiert. Beeindruckt vom eigenwilligen Dichter zeigte sich auch die politische Führung in der DDR, allerdings auf gänzlich andere Art und Weise: Sie belegte Kolbe für „politische Provokationen“ mit einem Publikationsverbot. 1988 siedelte er nach Hamburg über. Seinen Ruf als sprachmächtiger, origineller und klassisch geschulter Dichter hat sich Kolbe bis heute durch zahlreiche Bücher verdient. Zuletzt erschienen sein autobiografischer Roman „Die Lüge“ (2014), der Gedichtband „Gegenreden“ (2015) und der Essay „Brecht. Rollenmodell eines Dichters“ (2016). Die Literakula-Lesung wird von Nina Dobrot und Dr. Konstantin Ulmer begleitet. (wb)

Donnerstag, 10. März, 20.15 Uhr, Buchhandlung Heymann, Marktplatz Galerie,
Bramfelder Chaussee 230-234, mehr Informationen ab März unter www.brakula.de/literakula
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