„Glücksfall der Kunst“

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Das Rahlstedter Apostelkreuz von Heino E.C. Marquart Foto: rdm

Ausstellung von Marquartschen Bildern in der Parkresidenz Rahlstedt

Rahlstedt „Die Entdeckung der Marquartschen Bilder durch den Rahlstedter Kulturverein ist ein Glücksfall für die Kunstszene Rahlstedts“, so ein begeisterter Besucher der Ausstellung der 80 Bilder in der Parkresidenz Rahlstedt.
Seine „Onomatographien“? Heino E.C. Marquart befasst sich mit Versen von beispielsweise R.M. Rilke, Wilhelm Busch, Bertolt Brecht oder mit biblischen Texten wie mit dem Gespräch Abraham-Gott über die Gerechten von Sodom. Die Textaussage setzt er zeichnerisch mit Gesichtern um, bis sie dem Text authentisch entsprechen. Nach diesen Entwürfen bearbeitet er keramische Fliesen mit farbigen Glasuren, die in einem Brennofen gehärtet werden. Jedes Gesicht erzählt eine eigene Geschichte. „Beeindruckende künstlerische Arbeit in schwieriger Technik mit fesselnder Farbgestaltung“, findet Bernd Stöcker, deutschlandweit bekannter Bildhauer aus Rahlstedt.
Marquarts Meisterwerk ist das Rahlstedter Apostelkreuz – eine Darstellung der dreizehn Apostel mit einem Himmelschor und Gemeindegliedern. Die Rahlstedter haben in den nächsten Tagen die Qual der Wahl: Neben der Marquart-Ausstellung stehen Konzerte, Theaterdarbietungen, ein Bornholm-Film, eine geomantische Exkursion auf dem Programm der Kulturwochen. (rdm)

Marquart-Ausstellung in der Parkresidenz noch bis 30. September, Vortrag und Führung durch den Künstler am 23. September um 18 Uhr

Rahlstedter Apostelkreuz: Dietrich-Bonhoeffer–Kirche,5. November bis 20. Dezember
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