100.000 Euro Sachschaden

Anzeige
Neben der Feuerwehr aus Wandsbek waren auch zahlreiche Freiwilligen Feuerwehren mit im Einsatz, um die brennenden Strohballen zu löschen. Foto: zz

2700 Strohballen brannten in Rahlstedt

Rahlstedt. Auf einem Reiterhof im Schimmelreiterweg brannten am Freitag, 28. September gegen 12.15 Uhr auf einer Koppel etwa 2.700 Strohballen auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern. Personen oder Tiere wurden zum Glück nicht verletzt. Die Feuerwehr brauchte bis in den Abend, ehe das Feuer gelöscht war. Auch am Sonnabend war es notwendig, die Brandstelle zu kontrollieren, um das Aufflackern der Flammen durch restliche Brandnester zu verhindern, dass sich Es gelang ihr, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude und Unterstände zu verhindern. Ein großes Problem stellte die Wasserversorgung dar. Es mussten mehrere Kilometer Schlauchleitungen verlegt werden. Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Rahlstedt waren es 157 B-Rohre und 26 C-Schläuche. Ein Teil der Strohballen ließ die Feuerwehr kontrolliert abbrennen. Die Rauchsäule war so hoch, dass sie auch in Stapelfeld deutlich zu sehen war. Neben der Berufsfeuerwehr aus Wandsbek und der Freiwilligen Feuerwehr Rahlstedt waren zahlreiche anderen Freiwilligen Feuerwehren mit eingesetzt. Nur mit Hilfe eines Radladers vom THW konnten nach einiger Zeit die Ballen auseinandergezogen und dann gelöscht werden. Unterstützung leisteten auch die anderen nicht betroffenen Bauern und Reitstallbesitzer. Nach ersten Schätzungen könnte der Sachschaden 100.000 Euro betragen. Zur Brandursache konnten Polizei und Feuerwehr bis zum Redaktionsschluss noch nichts sagen. Brandstiftung könnte eine mögliche Ursache sein. Die Ermittlungen dauerten auch am Wochenende noch an. (zz)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige