13. Neujahrsempfang in Wandsbek

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Die drei Redner beim 13. Neujahrsempfang in Wandsbek: Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, Holger Gnekow, Vorsitzender der City Wandsbek und Dr. Andreas Dressel, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft (v. l.) Foto: Grewe

Wünsche für 2017: Mehr Gastronomie und neues Kunstprojekt auf dem Markt

Von Elke Grewe
Wandsbek
Auf die Bautätigkeit in Wandsbek kann der Bezirk stolz sein. Darüber waren sich die Redner des 13. Neujahrsempfangs der City Wandsbek einig. Die City Wandsbek e.V. hatte zum 13. Neujahrsempfang geladen – der trotz der „13“ zu einer rundum gelungen Veranstaltung wurde. Alles was in Wandsbek Rang und Namen hatte kam – und auch viele engagierte Bürger. Sie ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, ihre Sorgen und Nöte vor Ort mit den Verantwortlichen zu besprechen. Die Veranstaltung fand jetzt zum dritten Mal im schicken Ambiente des „Café & Bar Celona“ am Wandsbeker Marktplatz statt. Die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung genossen das gut zweistündige Treffen bei angeregten Gesprächen und einem leckeren Buffet mit Getränken.

Drei Redner

Eröffnet wurde der Neujahrsempfang gleich von drei Rednern: Holger Gnekow, Vorsitzender der City Wandsbek, Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek und dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Andreas Dressel. Gnekow behandelte in seiner Rede viele Themen, die weit über den Stadtteil hinausgingen. Er machte sich Sorgen um Europa, nachdem sich die Engländer dagegen entschieden haben. Gnekow: „Überhaupt wurden wir in den letzten Monaten mit sehr vielen negativen Nachrichten konfrontiert. Wir müssen mehr das Positive sehen: Wir haben Handelsüberschüsse im Bund, die Wirtschaft boomt. Wir haben so viele Vollbeschäftigte wie schon lange nicht mehr. Auch das können wir nicht hoch genug einschätzen: Wir können unsere Meinung frei äußern. Wir haben eine breite Nachrichtenvielfalt in Deutschland, davon träumen viele andere Länder. Wir sollten die schlechten Nachrichten in den Hintergrund drängen. Wir haben so viel Positives zu verkünden, auf das wir stolz sein können.“

Zwei neue Quartiere

Gnekow verwies auf die gelungene Eröffnung der Elphilharmonie. „Und auch hier in Wandsbek können wie auf die rege Bautätigkeit 2106 stolz sein.“ Gleich zwei Quartiere wurden 2016 in Wandsbek eröffnet: Das College Quartier und das Mühlenquartier. Mit dem Bau von neuen Wohnungen im sogenannten „Brauhausviertel“ soll es weitergehen. Auch der Bezirks-amtschef Thomas Ritzenhoff hob in seiner Rede hervor, den Wohnungsbau fortzusetzen. Ritzenhoff: „Wir müssen gemeinsam beharrlich Wandsbek verbessern.“ In diesem Zusammenhang wies Andreas Dressel auf die geplante S-4 hin: „Neue Haltestellen sind wichtig für die Anbindung des Stadtteils.“ Holger Gnekow äußerte am Ende seiner Rede noch zwei Wünsche: „In den Quartieren wie überhaupt in Wandsbek muss es eine bessere Gastronomie geben, die belebt den Stadtteil.“ Sein Herzenswunsch ist außerdem für 2017 das Kunstprojekt „wandsbek 2“ am Wandsbek Markt. Dafür werden allerdings noch private Förderer gesucht!
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