1.870 neue Plätze

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Hier entstehen Schlafplätze für neu angekommene Flüchtlinge Foto: Glitz

Behörde informiert am 4. November über Flüchtlingsunterkünfte

Rahlstedt Rahlstedt bekommt drei zusätzliche Einrichtungen für Flüchtlinge. Weitere Informationen bekommen Anwohner am Mittwoch (4. November) um 19 Uhr im Forum Gymnasium Rahlstedt in der Scharbeutzer Straße 36. Vertreter des Bezirksamtes Wandsbek, der Innenbehörde und der Betreiber der Einrichtungen werden Rede und Antwort stehen. Ganz in der Nähe der bereits bestehenden Zentralen Erstaufnahme im Bargkoppelstieg richtet die Stadt eine weitere Anlaufstelle ein. Im Bargkoppelweg 60 und 66a werden rund 1.000 Schlafplätze vorbereitet. Außerdem würden dort Außenstellen der jeweiligen Behörden eingerichtet, wie es in einem Schreiben der Innenbehörde an die Anwohner heißt. Die Flüchtlinge sollen demnach nur wenige Tage in der Einrichtung bleiben und dann auf andere Bundesländer oder Standorte in Hamburg verteilt werden. Träger ist „fördern und wohnen“.
Wie das Wochenblatt bereits berichtete, entsteht im Hellmesbergerweg eine weitere Unterkunft. Auf dem Gelände des ehemaligen Praktiker-Baumarktes werden jetzt 800 Schlafplätze eingerichtet. Betreiber wird die Arbeiterwohlfahrt sein. Die Unterkünfte im Bargkoppelweg und im Hellmesbergerweg werden nach Angaben der Innenbehörde unverzüglich hergerichtet und schnellstmöglich belegt. In beiden Einrichtungen soll rund um die Uhr ein Wachdienst vor Ort im Einsatz sein.
Der Landesbetrieb Erziehung und Beratung hat außerdem das leerstehende Schulgebäude in der Stapelfelder Straße 7 angemietet. Dort sollen 60 bis 70 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ab Ende November untergebracht werden. Das Gebäude wurde zuletzt für die Vorschulklassen der Grundschule Neurahlstedt genutzt. Die Klassen wurden mit Beginn des Schuljahres an den Hauptstandort an der Rahl-stedter Straße 190 verlegt, weil dort mehr Platz für die Schüler ist. (rg)
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