Abschied von der Hamburger VHS

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Jutta Liedtke-Günzel Foto: kg

Jutta Liedtke-Günzel hat auch im Ruhestand noch viel vor

Von Karen Grell
Hamburg. Jutta Liedtke Günzel verlässt die Volkshochschule in Farmsen nach 20 Jahren. Nicht, weil ihr der Job zu langweilig geworden wäre, sondern weil sie das Alter erreicht hat, in dem sie sich auf ihre Hobbys konzen-trieren darf. Als erstes werde sie sich Zeit nehmen, um die Wohnung in Oldenfelde zu renovieren, sich auf jedem Fall ganz viel mit ihrem Enkelkind beschäftigen und dann auch noch jede Menge reisen. Die immer quirlige und sympathische ehemalige Mitarbeiterin der VHS wird nicht zuhause sitzen und Bücher lesen, dazu ist sie viel zu aktiv. Sie hat tausend Pläne und will sich jetzt als erstes auch noch einen Kleingarten zulegen. „Das war schon lange mein Traum“. An der Volkshochschule hat
Jutta Liedtke Günzel immer in Teilzeit gearbeitet.
Nach der Geburt ihres Sohnes wollte sie reduzieren und ist dann bei dieser Arbeitszeit geblieben. Die Presseabteilung, die sie betreut hat, wird ab sofort die neue Programmmanagerin übernehmen, für die restlichen Aufgaben, wurde eine neue Stelle ausgeschrieben.
Auch während ihrer Arbeitszeit von 30 Wochenstunden, ist Jutta Liedtke Günzel immer ihre Freizeit wichtig gewesen. Sie hat viel für ihre Gesundheit getan, regelmäßig an den für Mitarbeiter kostenlosen Angeboten im Fitnessbereich der VHS teilgenommen, und hat einmal im Jahr gefastet. „Dann habe ich den Kopf wieder frei bekommen für Neues“, lacht die aktive 65-Jährige.
Der direkte Draht zu den Menschen war Jutta Liedtke Günzel immer besonders wichtig, deshalb hat sie auch das Pressefrühstück erfunden und so einmal im Jahr alle Vertreter der Medien in nettem Rahmen in den Räumen der Volkshochschule begrüßt. Ihren Abschied wird sie genauso gesellig gestalten. Alle Mitarbeiter sind von ihr persönlich eingeladen worden, es gibt wieder ein großes Büffet und bestimmt noch viele herzliche Abschiedsworte.
Mit Jutta Liedtke Günzel geht eine Mitarbeiterin, die engagiert war und viele kreative Ideen an die Volkshochschule gebracht hat. „Übrigens will ich auch noch Philosophie studieren“, ergänzt sie die vielen Pläne, die sie sich für ihren Ruhestand ausgedacht hat.
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