Abschiedsfest im „fabelhaft“

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Alle Akteure, die in den zehn Jahren im Quartier zur Entwicklung der Projekte beigetragen hatten, waren beim Abschiedsfest im Nachbarschaftstreff „fabelhaft“ dabei Foto: Grell

Für Quartiersbeirat Birckholtzweg ist Schluss. Anwohner wollen weitermachen

Von Karen Grell
Berne
Der Quartiersbeirat im Gebiet Birkholtzweg in Berne läuft zum Ende des Jahres aus. Fast zehn Jahren lang gab es die Unterstützung durch ProQuartier im Stadtteil und die bisherigen Akteure hoffen nun, dass es dennoch weiter geht und sich interessierte Mieter finden, die hier in Eigenregie weitermachen wollen. Bereits im Oktober 2006 wurde das Quartier Birckholtzweg in das damalige Senats-Programm „Aktive Stadtteilentwicklung“ aufgenommen und anschließend in das Rahmenprogramm „Integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE) übernommen.
Bei einem gemeinsamen Fest mit einer Fotoausstellung wurde nun auf ein ganzes Jahrzehnt mit vielen Projekten zurückgeschaut. Die Wohnungsbaugesellschaft SAGA GWG und das Bezirksamt Wandsbek haben mit Unterstützung von ProQuartier viele Ideen und Wünsche aus dem Stadtteil umsetzen können, darunter den Umbau der ehemaligen Ladenzeile im Birckholtzweg zum Nachbarschaftstreff „fabelhaft“, den Neubau des Jugendclubs Berner Au und der Freizeitfläche im Schneckenwäldchen sowie die Umgestaltung der Spielplätze und Außenanlagen in der Siedlung.
„Besondere Highlights waren dabei sicherlich das Spielband am Brückenstieg und der neue Quartiersplatz, auf dem für Familien Spielturniere und Feste angeboten wurden“, erinnert Björn Ruhkieck, der als erster für ProQuartier im Bezirk an den Start gegangen war.
Wie geht es nun im nächsten Jahr weiter? „Der Quartiersbeirat hofft auf eine Fortsetzung und neue engagierte Anwohner, die weitermachen wollen“, betont Anette Kretzer von ProQuartier. Sie wird auch im nächsten Jahr noch im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft Saga in der Quartiersentwicklung tätig sein.
Treff bleibt
Die Pestalozzi-Stiftung Hamburg bleibt als Trägerin des Nachbarschaftstreffs „fabelhaft“ für das Quartier erhalten und der Bezirk Wandsbek wird wie in anderen ehemaligen Fördergebieten mit „Rat und Tat zur Seite stehen“, verspricht Eric Laugell vom zuständigen Bezirksamt Wandsbek. „Wir wollen alle, denen das Quartier am Herzen liegt, ermutigen, sich weiter für ihre Nachbarschaft einzusetzen und die gemeinsamen Räume und Möglichkeiten zu nutzen“, so Anette Kretzer.
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