Aktion Verkehrsfuchs

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Marian (6) und Dieter Hoffmann, ehemaliger Polizeiverkehrslehrer.Foto: zz

Eltern und Kinder lernen sicheres Verhalten im Straßenverkehr

Von Jürgen Hartmann
Rahlstedt. In den Sommerferien eine Woche in die Schule gehen? Und noch dazu mit den Eltern? Für viele Kinder sicherlich kaum vorstellbar. Doch es gab auch Ausnahmen. Denn 86 Kinder, die nach den Sommerferien eingeschult werden, aus ganz Hamburg nahmen in der vergangenen Woche an der „Aktion Verkehrsfuchs“ der Polizeiverkehrslehrer in der Schule Neu-Rahlstedt teil.
Unter der Anleitung von sechs erfahrenen Polizisten aus mehreren Polizeikommissariaten lernten sie in kleinen Gruppen, wie sie sich sicher im Straßenverkehr verhalten müssen. Etwa an Zebrastreifen, an Ampeln oder, was möglichst vermieden werden sollte, zwischen parkenden Autos auf die Straße zu gehen. Den Kinder machte diese Form des Unterrichts viel Spaß, zumal es die Polizeiverkehrslehrer verstanden, die Kinder entsprechend zu motivieren und ihnen in Ruhe erklärten, warum sie was wie zu machen hätten.
Und während die Kinder mit den Polizisten auf die Straße gingen, gab es auch für die Eltern, wie in jedem Jahr, ein Unterrichtsprogramm. Polizeiverkehrslehrer Torsten Fischer vom Polizeikommissariat 38, und seine Kollegen hatten das Unterrichtsprogramm in vier Themenblöcke aufgeteilt: - Kinder als Fußgänger; - Kinder als Mitfahrer, - Kinder als Mitfahrer. Höhepunkt war dann am letzten Tag ein gemeinsamer Spaziergang mit Eltern, Kindern und Polizeiverkehrslehrern, bei dem die Kinder ihren Eltern zeigen durften, was sie bei der „Aktion Verkehrsfuchs“ gelernt hatten. Auch wenn unter den Eltern sehr viele waren, die schon längere Zeit einen Führerschein haben und sich im Verkehr auskennen (sollten), war diese Art der Information für die „Großen“ sehr interessant und entsprechend viele Fragen wurden auch in der „Unterrichtsstunde“ gestellt. „Sinn und Zweck der ‚Aktion Verkehrsfuchs‘ ist es, die Kinder auf ihren künftigen Schulweg vorzubereiten und dabei auch die Eltern als Vorbilder für die Kinder mit einzubeziehen“, sagte Torsten Fischer. Eigentlich nur schade, dass diesmal weniger Kinder und Eltern dieses kostenlose Angebote der Hamburger Polizei nutzten.
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