Als Senior mehr Freude in Hamburg

Anzeige
Ruth und Erich Hupe engagieren sich im Aktivtreffpunkt für Senioren Foto: Christa Möller

Ruth Hupe hat den Aktivtreffpunkt Wandsbek gegründet

Von Christa Möller
Hamburg. „Runter vom Sofa und wieder rein ins Leben“ – dazu möchte Ruth Hupe Senioren in Wandsbek ermuntern. Frei nach ihrem Motto: „Ich kann es nicht verhindern, älter zu werden, aber ich kann verhindern, dass ich mich langweile.“ Mit ein paar anderen Damen hat sie, zuerst in Eimsbüttel und jetzt auch in Wandsbek, den „Aktivtreffpunkt für Senioren“ ins Leben gerufen, der gleichnamige Verein ist in Gründung.
„Jeder dritte Wandsbeker ist über 60,“, sagt Ruth Hupe, die sich freut, dass die Gruppe kostenlos Räumlichkeiten des Pflegestützpunktes Wandsbek-Markt nutzen darf. „Das ist günstig gelegen, man kommt gut hin, die Bahnverbindung ist zentral“, so die Lokstedterin, die selbst dreißig Minuten für die Anreise benötigt. So bleibt die Teilnahme an den Treffen für die Senioren mit zwei Euro im Monat erschwinglich. Bislang kommen im Durchschnitt acht Teilnehmer.
In Wandsbek treffen sich die Senioren jeden Donnerstag zwischen 14 und 16.30 Uhr an der Wandsbeker Allee 62. Zunächst gibt’s einen Klönschnack mit Kaffee und Keksen, danach stehen ab 15.10 Uhr Gedächtnistraining und Spiele auf dem Programm, außerdem werden gern Volkslieder gesungen. Inzwischen hat sich die Gruppe schon einige Male in Wandsbek getroffen, aber es könnten gern noch mehr Teilnehmer dazu kommen. Der Aktivtreffpunkt für Senioren soll ihnen die Möglichkeit zum Austausch von Tipps und Informationen bieten. „Es kommen viele Ideen, die man sammeln muss und dann gucken, was man davon umsetzen kann.“ Die Eimsbütteler Gruppe trifft sich montags um 14 Uhr an der Grundstraße 17 und hat neben Gedächtnistraining auch Gymnastik am Stuhl auf dem Programm sowie außerdem mittwochs von 15 bis 17 Uhr gemeinsames Rummy Cub-Spielen. Jeweils zehn Interessierte sind dabei.

Dynamische Gruppe

„Gut wäre, wenn es zwölf bis 14 Leute wären“, meint die 72-Jährige, die in Eimsbüttel bereits eine Dame gefunden hat, die das Gedächtnistraining übernimmt. Wer sich in Wandsbek aktiv beteiligen möchte und gern mit Menschen arbeitet, kann sich hier auch gern einbringen, denn „im Endeffekt soll das von den Teilnehmern eigenständig gemanagt werden“, erläutert Ruth Hupe. Die studierte Vereinsmanagerin hat sich für Gedächtnistraining und Gymnastik qualifiziert und war lange in Sport- und Seniorenvereinen aktiv, wo sie Seniorengruppen geleitet hat.

Gemeinsam ins Museum

Zusätzlich bietet Ruth Hupe für die Wandsbeker einmal monatlich Museumsbesuche an. Die nächsten Termine: Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, U/S Barmbek, 17. Januar, 14 Uhr. Anmeldung unter Tel. 040 – 84 30 80 55.
Außerdem plant sie ab April etwa zweistündige Wanderungen, zunächst durch Wandsbek, später aber auch mit anderen Zielen in Hamburg wie etwa nach Ohlsdorf oder zu den Kontorhäusern in der Innenstadt.
„Spazierengehen ist sowieso mein Hobby. Ich komme nicht aus Hamburg, habe anfangs alles zu Fuß abgelaufen“, erzählt die in Elsfleth bei Bremen Geborene. „Und wenn es gut läuft, soll es auch Tagestouren einmal monatlich mit der Bahn geben.“
Wenn sich Ruth Hupe nicht mit der Seniorenarbeit beschäftigt, sind sie und ihr Mann Erich in Haus und Garten aktiv, gehen im Niendorfer Gehege spazieren, besuchen auch gern mal ihre Tochter in Aachen oder Sohn und Enkelkinder in Österreich.

Informationen bei Ruth Hupe, Tel.: 84 30 80 55 und unter aktivtreffpunkt.de
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige