Anwerbe-Versuche an Schulen

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Der Wandsbeker FDP-Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Thomas- Sönke Kluth und Ben Fredj- Adel vom Wandsbeker Integrationsbeirat. Foto: hbz

Islamistische Gruppierung spricht Jugendliche an

Wandsbek. Es sollen nur Einzelfälle sein, in denen radikale Islamisten der „Hizb-ut Tahrir“ versuchen, an Wandsbeks Schulen Schüler anzuwerben, doch Ben Fredj- Adel vom Wandsbeker Integrationsbeirat und der Wandsbeker FDP-Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Thomas-Sönke Kluth sind besorgt. Wie Fredj- Adel dem WochenBlatt kürzlich berichtete, gründet sich dies darauf, „dass Leute uns berichteten, dass Schüler in Wandsbeker und anderen Shisha-Lounges angesprochen wurden, ob sie sich für den Islam interessieren und Interesse an Treffen hätten“. Die Schüler hätte dabei zunächst nicht erfahren, dass hinter diesem Angebot die Hizb-ut Tahrir steht, sagt Fredj- Adel. Die islamistischen und anti-israelischen Hizb ut-Tahrir (übersetzt „Partei der Befreiung“) wurde Anfang 2003 vom Bundesinnenministerium verboten und wird vom Verfassungsschutz in Hamburg beobachtet. Hier bestätigte man im Mai die Umtriebe und den Anwerbe-Versuchen von Schülern und Studenten in Hamburg, speziell auch in Wandsbek, und damit auch die bereits im März an den Senat gerichtete Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Thomas-Sönke Kluth (FDP) betreffend der Aktivitäten der Hizb ut-Tahrir (HuT) in Wandsbek.
Die FDP und der Integrationsbeirates setzen sich für die Einrichtung eines „runden Tisches“ ein. Auf Nachfrage bestätigte Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, einen entsprechenden Brief erhalten zu haben. Er erklärte aber, dass man bisher noch keinen solchen „Offenen Tisch“ einrichte, weil man selbst wenig Informationen habe. Er versicherte aber, dass man diese Informationen ernst nehme und daher im Gespräch mit der Innenbehörde sei, um zu klären, „ wie man mit diesem sensiblen Thema umgehen kann“. (hbz)
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