„Asylantinnen schützen“

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In Flüchtlingsunterkünften sollen angemessene Schutzräume für Frauen und Kinder geschaffen werden, so die Forderung der rot-grünen Koalition im Bezirk Wandsbek Symbolfoto: wb

Rot-Grün fordert Schutzräume für Frauen und Kinder

Bezirk Wandsbek Die rot-grüne Koalition möchte, dass in Flüchtlingsunterkünften angemessene Schutzräume für Frauen und Kinder geschaffen werden. Konkret geht es um besonders abgetrennte Sanitärbereiche und separate Aufenthaltsräume. Es sollte auch überlegt werden, ob künftig auch Einrichtungen nur für Frauen und deren Kinder in Wandsbek geschaffen werden können, heißt es in einem Antrag von SPD und Grünen, der in der Sitzung der Bezirksversammlung am Donnerstag zur Debatte steht. „Schon auf der Flucht sind allein reisende Frauen der Gefahr, Opfer von Gewalt und sexuellen Übergriffen zu werden, besonders stark ausgesetzt“, sagte Claudia Mahler, Fachsprecherin Soziales der SPD-Fraktion.
„Im vergangenen Jahr haben bereits mehrere Frauen Schutz in Frauenhäusern gesucht, weil sie Opfer von sexueller Gewalt in Flüchtlingseinrichtungen geworden sind“, so Maryam Blumenthal, Fachsprecherin für Soziales der Grünen. Die Dunkelziffer liege weitaus höher, es müsse dringend Abhilfe geschaffen werden. Die CDU-Fraktion möchte die Situation der Flüchtlinge in Zelten, Lagerhallen und Baumärkten verbessern. In einem Debattenantrag schlägt sie vor, mehr Betreuer und ausreichende Sanitäreinrichtungen zur Verfügung zu stellen. In Unterkünften ab 500 Menschen soll auch nachts eine Fachkraft vor Ort sein, die Polizei soll ständig präsent sein. Weitere Themen auf der Tagesordnung sind u.a. der Erhalt der Grundschule in Berne und die Entwicklung des Einzelhandels in Eilbek. (rg)

Donnerstag, 15. Oktober, 18 Uhrim Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4
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