Beet-Paten gesucht

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Hübsch, oder? Für diese Straßeninsel im Alten Zollweg hat der Bürgerverein Oldenfelde die Patenschaft übernommenFotos: güb

Bündnis Rahlstedt: Bürger sollen selbst aktiv werden

Von Günther Brockmann
Rahlstedt. Das Bündnis Rahl-stedt hat sich auf seiner jüngsten Versammlung wieder intensiv mit den Dingen beschäftigt, die in Rahlstedt angepackt werden sollten. „Wir sollten nicht immer die Stadt in die Pflicht nehmen. Wir können als Bürger selbst die Initiative ergreifen, um etwas zu verändern“, betonte Peter Slama, Vorsitzender des Bündnis Rahl-
stedt. Seinen Appell richtete er an die Teilnehmer der Versammlung, als massive Kritik an dem Erscheinungsbild der Rahlstedter Anlagen laut wurde. Besonders der Liliencronpark sieht nach Meinung vieler Rahlstedter nicht mehr so aus, wie es sich für einen Park in der Mitte von Hamburgs bevölkerungsreichsten Stadtteil gehört.
Peter Slama griff den Vorschlag, Patenschaften von Bürgern für die Pflege von Anlagen in Rahlstedt, sofort auf. „Das wäre eine Möglichkeit, das Problem zu lösen. Bekanntlich ist Hamburg knapp bei Kasse und kann genügend Kräfte für die Pflege der Grünanlagen nicht bezahlen. Das Bündnis Rahlstedt wird sich darum kümmern, dass die Idee von Patenschaften für Grünanlagen eine Chance bekommt“, fügte er hinzu. Es gibt in Rahlstedt schon so etwas. Für die große Verkehrsinsel an der Ecke Alter Zollweg/Rahlstedter Weg haben der Bürgerverein Oldenfelde und Rahlstedter Geschäftsleute die Patenschaft übernommen. Die Anlage ist so zu einem Schmuckstück geworden.
Zweites Thema der Versammlung beim Rahlstedter Bündnis war die Ansiedlung von Asylbewerbern auf dem ehemaligen DRK-Grundstück in der Rahlstedter Straße 8. „Wir befürchten, dass es nicht bei der Ansiedlung von nur knapp 100 Personen bleibt. Wir haben einfach Angst davor, dass auf dem nur knapp 3.000 Quadratmeter großen Grundstück doch eines Tages rund 400 Menschen in Containern leben werden“, erklärte Monika Wäger. Sie ist die Sprecherin der Anwohner rund um das Grundstück. Peter Slama konnte sie beruhigen: „Ich kann Ihnen versprechen, dass das Rahlstedter Bündnis sich mit allen Beteiligten dafür einsetzen wird, einen runden Tisch ins Leben zu rufen. Bevor auf dem Grundstück etwas geplant wird, wird dieser runde Tisch aktiv.“
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