Biehlweg 14: Perfekte Wohnlage im Grünen

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Das achtgeschossige Haus Biehlweg 14 liegt mitten im Grünen Foto: Menzel

Genossenschaftsmieter der ersten Stunde wie Hans-Peter Engelke, Jürgen Meyn und Ehepaar Ahamdi schätzen ihr Wohnhaus

Von Siegmund Menzel
Wandsbek
Als Hans-Peter Engelke und Jürgen Meyn aus dem Biehlweg 14 kürzlich aus Interesse das Richtfest der Wohnungsgenossenschaft Hamburg-Wandsbek an der Lesserstraße besuchten, erinnerten sie sich an das Werden und Wachsen ihres Wohnhauses. Sie sind seit Jahrzehnten Mitglieder der Genossenschaft von 1897, leben seit genau 50 Jahren in dem achtgeschossigen Haus am Biehlweg. „Wir konnten den Einzug im Juni 1966 kaum erwarten, verfolgten fast täglich die Baufortschritte“, sagte der 75-jährige Hans-Peter Engelke. „Wir wohnten bis dahin mit unserer Tochter in einer kleinen Einzimmerwohnung mit Küche und Toilette in der Wendemuthstraße.“ Nach dem Umzug fühlten sich die Engelkes „wie im Paradies“. Noch heute schwärmt der Familienvater vom Ausblick. Von seinem Balkon in der siebten Etage kann er über Gartenanlagen bis hin zur Elbphilharmonie am Hamburger Hafen schauen. Ein „Glücksfall“ sei die Mitgliedschaft in der Wohnungsgenossenschaft Hamburg-Wandsbek von 1897 gewesen, so habe man schneller eine schöne Wohnung bekommen, betonte Engelke. Schon Großeltern und Eltern waren Mitglieder der Genossenschaft. Auch seine beiden Töchter Martina und Corinna sowie die vier Enkelkinder sind es, sie wohnen sehr zur Freude des ehemaligen Kaufmanns in unmittelbarer Nachbarschaft. Der gebürtige Hamburger, der 1940 in einer Genossenschaftswohnung am Friedrich-Ebert-Damm das Licht der Welt erblickte, ist stolz auf die Mitgliedschaft über fünf Generationen der Familie.

Umfangreich saniert


Fünf der insgesamt 40 Parteien im Wohnhaus Biehlweg 14 leben von Anfang an dort. Dazu gehören auch Inge und Habib Ahmadi. Der Umzug im Juni 1966 sei eine „Erleichterung“ gewesen, denn man habe bis dahin gemeinsam mit einer fremden Familie in einer Wohnung gelebt, erklärten die Ahmadis. Ingrid Fuhrmann kann sich ebenfalls noch genau an den Umzugstag erinnern. Sie hatte sich für den 17. Juni entschieden. Das war damals ein Feiertag, da konnten viele Verwandte und Bekannte helfen, so ihre Begründung. Allesamt freuen sie sich über die perfekte Wohnlage mitten im Grünen. Dabei ist alles in der Nähe, Bushaltestellen, die U-Bahn und der Wandsbeker Markt. Das Wohnhaus wurde nach der umfangreichen Sanierung Mitte der neunziger Jahre zu einem Schmuckstück. Zu den Maßnahmen gehörten damals zum Beispiel der Einbau neuer Fenster und Bäder, die Balkon-, Dach und Fassadensanierung sowie die Neugestaltung des Hauseinganges und der Außenanlagen. An der Lesserstraße baut die Wohnungsgenossenschaft Hamburg-Wandsbek übrigens 31 frei finanzierte Neubauwohnungen. Anfang 2017 sollen sie bezugsfertig sein.
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