Bramfelder Chor sucht neue Stimmen

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Chorleiterin Mayya Rosenfeldt Foto: Thiele

Vor allem Männer sind beim „Bramfeld’s Best Choice“ gefragt

Bramfeld Die Finger schnippen im Takt, die Füße wippen rhythmisch auf und ab, bis alle den richtigen Einstieg finden. Dann geht es los: „Sunny, yesterday my life was filled with rain. Sunny, you smiled at me and really eased the pain“, stimmt der Chor „Bramfeld’s Best Choice“ während einer Probe den Klassiker „Sunny“ von Bobby Hebb an. Die weichen Frauenstimmen und der tiefe Klang der zwei Männer in der Runde ergänzen sich gut, für einen Laien klingt das Zusammenspiel von hoch und tief harmonisch und fehlerfrei. Doch Chorleiterin Mayya Rosenfeldt ist nicht ganz zufrieden: „Ihr dürft es nicht einfach dahinsingen“, unterbricht die ausgebildete Sängerin und Pianistin das Lied und singt es so vor, wie sie es sich vorstellt. „Es muss sein wie ein steigender Nebel, von unten kommend“, erklärt sie und zeigt: Dieser Chor singt nicht nur zum Vergnügen. Rosenfeldt und ihre zehn „Schäfchen“ haben auch den Ehrgeiz zur Qualität. „Musik ist eben nicht nur ein Hobby, sondern eine Berufung“, erklärt Sängerin Angelika Schliemann die Leidenschaft ihrer Singgemeinschaft, die in dieser Konstellation noch auf Kindesbeinen steht. Im Januar dieses Jahres formierte sich die damals namenlose Gruppe erst einmal ohne Anleitung - aus reiner Freude am gemeinsamen Singen. Später konnten die frisch gebackenen Chormitglieder aber mit Mayya Rosenfeldt eine erfahrende Berufsmusikerin als Leiterin für sich gewinnen, die gleich mehrere Chöre erfolgreich leitet. „Die Stimmen haben mich überzeugt“, erinnert sie sich. Seitdem proben sie jeden Dienstag in Bramfeld eifrig Popsongs, Swing und Klassiker: „Fly me to the moon“ von Frank Sinatra, das durch Rod Stewart bekannt gewordene „Sailing“, „The longest time“ von Billy Joel und eben Bobby Hebbs „Sunny“. Mit Begeisterung: „Es ist eine Bereicherung“, „es baut einen auf“ oder: „auf dem Rückweg pfeift man noch die Lieder“, geraten die Sängerinnen und Sänger ins Schwärmen. Nun sucht die Gesangstruppe neue Stimmen für ihr ehrgeiziges Ziel, auch bei regelmäßigen Auftritten qualitativ hochwertigen Chorgesang präsentieren zu können. Vor allem Männer sind gefragt, denn die sind mit Martin Ostendorf und Rüdiger Weskamm neben ihren acht Kolleginnen deutlich unterrepräsentiert. „Aufgrund des Niveaus ist es wichtig, dass man regelmäßig zu den Proben kommt und das Singen ernst nimmt“, sagt Mayya Rosenfeldt. „Aber wir wollen niemanden abschrecken. Trotz aller Ernsthaftigkeit wird bei unseren Proben auch viel gelacht und gescherzt und wir treffen uns auch gerne privat“, so die Chorleiterin. (ut)

Wer gerne an einer der Proben teilnehmen möchte, kann sich an Catrin Schliemann wenden: catrin.schliemann@hamburg.de oder Telefon 2 79 35 78
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