Das Schimmelmann- Mausoleum in Hamburg öffnet wieder

Anzeige
Das Schimmelmann- Mausoleum in Wandsbek Foto: Hamburger Abendblatt/ Bodig

Bis September Führungen durch das wohl edelste Mausoleum des Nordens

Hamburg. Das Schimmelmann-Mausoleum auf dem Historischen Friedhof neben der Christuskirche am Wandsbeker Markt öffnet wieder seine Türen. Bis einschließlich September können Besucher unter Schirmherrschaft des Bürgervereins Wandsbek an jedem dritten Sonntag im Monat die Grabstätte von 11 bis 13 Uhr besichtigen. Ursula Isecke erzählt Wissenswertes über die Grabstätte des umstrittenen Kaufmanns und Sklavenhändlers.
Im Anschluss, ab 14.30 Uhr, nimmt sie Interessierte mit zu einem historischen Rundgang durch Wandsbek. Das Mausoleum gilt als eines der Hauptwerke des Klassizismus in Norddeutschland. Es wurde von 1787 bis 1791 erbaut und mehrfach umgebaut. Während das Äußere schlicht in weiß gehalten ist, wurde das Innere reich mit Stuckornamenten versehen. Der Fußboden wurde mit Carrara-Marmorplatten mosaikartig ausgestattet.
Es beherbergt die sterblichen Überreste Heinrich Carl von Schimmelmanns sowie seiner Ehefrau Caroline, die in zwei Marmor-Sarkophagen aufgebahrt werden. (wb)

Besichtigungen: 18. Mai, 15. Juni, 20. Juli, 17. August und 21. September, jeweils von 11 bis 13 Uhr.
Im Anschluss, ab 14.30 Uhr, Rundgänge über den Wandsbeker Markt. Treffpunkt: Historischer Friedhof an der Christuskirche Wandsbek Markt, kein Eintritt. www.buergerverein-wandsbek.de; Ursula Isecke, t 696 30 999

Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige