Den Guipavaspark gibt es nicht mehr

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Die extreme Weitwinkelaufnahme zeigt: Kein Baum im Park blieb stehen Foto: wb

Auf der 2700 Quadratmeter großen Fläche sollen vier Einfamilienhäuser Platz finden

Barsbüttel Am Mittwoch vergangener Woche wurde mit den Rodungsarbeiten im Guipavaspark begonnen. Dass diese Maßnahme überraschend kam, kann man wirklich nicht sagen, aber die Anwohner hätten sich eine Vorbereitung in Form einer kurzen Vorabinformation gewünscht. „Eine sensiblere Kommunikation hätte sich hier gut gemacht“, kritisiert Heike Brost, Sprecherin der Bürgerinitiative zum Erhalt des Guipavasparks. Mit 30 Gleichgesinnten hatte die fast eineinhalb Jahre gegen das Bauvorhaben gekämpft. Ohne Erfolg, denn im Dezember stimmten die Gemeindevertreter für den Verkauf der Fläche. Auf der 2700 Quadratmeter großen Teilfläche der Grünanlage sollen vier Einfamilienhäuser Platz finden.

Höhe der Neubauten?


Die Bewohner der Siedlung rund um den Guipavasrings sind entsetzt, wenn sie jetzt das ganze Ausmaß der Zerstörung der Natur vor ihrer Haustür deutlich sehen. „Was zuvor schon in der Vorstellung schrecklich war, ist nun in der Realität im ganzen Ausmaß zu erfassen. Sämtliche Bäume sind gefällt worden“, erläutert Heike Brost. Sie wird mit ihrer Initiative das künftige Baugeschehen kritisch weiter beobachten. Gerätselt wird darüber, ob auf dem gerodeten Bereich eine Niveauanpassung vorgenommen wird. Die Anwohner fragen sich, auf welcher Höhe die Zufahrtsstraße, die als Maß für die Firsthöhen gelten soll, gesetzt wird. „Wir befürchten, dass die neuen Häuser die umliegenden Gebäude überragen werden“, fügt sie hinzu. (güb)
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