Der Adam aus Hamburg-Eilbek

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Alexandre da Silva Borim (re.) als „Adam“ in der RTL-Produktion „Adam sucht Eva“ Foto: RTL / Andreas Friese

Alexandre da Silva Borim in RTL-Produktion auf Tahiti

Von Gina Müller
Hamburg. A star is born... Oder zumindest fast. Denn Alexandre da Silva Borim (Pseudonym „Frozen Stalichnaya“), Sprachlehrer für Spanisch, Englisch und Portugiesisch, wurde jetzt einem größeren Fernsehpublikum bekannt. Der Eilbeker machte mit bei der RTL-Sendung „Adam sucht Eva – Gestrandet im Paradies“ auf der tahitianischen Südseeinsel „Apari Toerau“.
Vergangenen Donnerstag erschien die bereits im Juli gedrehte Produktion, in der der gebürtige Argentinier mit einem weiteren Mann und zwei Frauen nackt auf einer Insel die Liebe finden sollte. Aufmerksam war er durch das soziale Netzwerk „Facebook“ geworden. Dort hatte man Kandidaten gesucht, die bereit wären kurzfristig für ein Date ins Ausland zu fliegen. Warum er mitmachte? Aus Neugier und dem Impuls, es gebe ja schließlich nichts zu verlieren. Im Nachhinein sagt er: „Für mich war das eine super Erfahrung und mit den Evas halte ich Kontakt.“
Aber auch abseits von TV-Nackt-Erfahrungen ist Alexandre sehr aktiv: Er schreibt Kinderbücher und Krimis, schauspielert in Musikvideos und übernimmt Komparsenrollen, er lehrt Yoga und hatte bereits eine Reisesendung auf „MTV Sur“ im argentinischen Fernsehen. Zusätzlich modelt er.
Das Pseudonym hat er sich zugelegt, um die beruflichen Ebenen strenger zu trennen. „Schüler sollen mich als Lehrer betrachten und nicht als einen Prominenten.“ Seit acht Jahren lebt er in Hamburg und möchte hier bleiben. „Eine deutsche Staatsbürgerschaft habe ich schon jetzt, weil ich europäische Wurzeln habe.“
An Hamburg gefällt Alex besonders der Stadtteil St. Pauli, wo er fünf Jahre lebte. „Dort ist immer was los - auch unabhängig von Partys. Du hast alles in deiner Nähe, und der Stadtteil bedeutet für mich Leben“, erzählt er. Vor einem halben Jahr zog er nach Eilbek um, um seinen inzwischen vier Katzen mehr Platz bieten zu können. Hier gefällt ihm vor allem der Jacobipark.
Für die Zukunft wünscht er sich „weiterhin zu lehren“, aber Alexandre würde am liebsten auch noch Theater studieren und mehr Zeit zum Schreiben haben. Ob bekleidet oder nackt, ist da nicht wichtig.
Infos und seine (Reise-)Blogs: blogger.com/profile/18182137431057199845
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