Der Ärger rund um die Pappelallee in Hamburg wächst

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Wegen der Bauarbeiten ist die Pappelallee nur als Einbahnstraße in Richtung Hammer Steindamm befahrbar Foto: Sichting

Arbeiten für die Bahngleisunterführung Hammer Straße dauern bis 2018

Hamburg. Bis Ende 2018 müssen die Anwohner der Hammer Straße und umliegender Straßen mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Dann sollen die Arbeiten zum Bau der 360 Meter langen Bahnunterführung fertig sein. Die Verkehrsströme zwischen Wandsbek und Horn werden unter den Bahngleisen der Strecken Hamburg-Lübeck hindurch gelenkt. Doch das ist Zukunftsmusik.
Zurzeit wächst bei den Betroffenen der Unmut über die Baustelle. Parkplätze fallen weg, Straßen werden gesperrt, Staus und lange Wartezeiten stehen auf der Tagesordnung. Autofahrer und Anwohner müssen viel Geduld aufbringen. Das Wochenblatt hat sich beim Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) zur aktuellen Situation rund um das 66 Millionen Euro teure Projekt erkundigt.
Schon seit Juni 2013 laufen Vorbereitungen für das Projekt. Richtig los ging es dann Ende März an der Jüthornstraße. Am 5. Mai wurde ganz nach Plan mit dem zweiten Straßenbauabschnitt im Bereich der Kreuzung Hammer Straße/ Pappelallee/ Bärenallee begonnen. Die Kreuzung wird derzeit neu gestaltet und mit einer neuen Ampelanlage versehen. Beispielsweise wird der Radverkehr auf die Fahrbahn gelenkt, die anliegenden Straßenabschnitte bekommen zusätzliche Link- und Rechtsabbiegerstreifen. Die erste Bauphase soll noch bis 13. Juli dauern.

Provisorien

Der Verkehr wird derzeit mit einem Fahrstreifen pro Richtung auf der Ostfahrbahn der Hammer Straße entlang geführt. Die Pappelallee ist als Einbahnstraße in Richtung Hammer Steindamm eingerichtet. Durch eine provisorische Ampelanlage können alle Abbiegebeziehungen von der Hammer Straße und aus der Bärenallee aufrechterhalten werden. Eine provisorische Ampelanlage schafft eine weitere Querungsmöglichkeit für Fußgänger.
In der Bärenallee wird in dieser Bauphase die Süd- und Nordseite zwischen Knutzenweg und Hausnummer 19 hergestellt. Der Verkehr wird in dieser Phase als Einbahnstraße in Richtung Hammer Straße geführt. Der Gegenverkehr wird über den Knutzenweg abgeleitet. Der Bus kann die Bushaltestelle auch während der Bauzeit anfahren. Fahrzeuge, die aus der Pappelallee Richtung Bärenallee wollen, müssen über die Menckesallee/Wandsbeker Chausseebrücke ausweichen. Regelmäßig gibt es Staus.
Viele Pendler sind von der Parkplatzsuche genervt. Diese kann an manchen Tagen bis zu 25 Minuten dauern. Durch die Bauarbeiten sind auf der Pappelalleebrücke und in der Hammer Straße Dutzende kostenlose Parkmöglichkeiten weggefallen. Eine Entspannung ist nicht in Sicht. In der zweiten Bauphase wird der nordwestliche Teil der Kreuzung hergestellt. Die Pappelallee bleibt auch dann eine Einbahnstraße.

Was halten Sie von der Situation rund um die
Hammer Straße? Mailen Sie an wbv.redaktion@hamburger-wochenblatt.de oder schreiben Sie an Hamburger Wochenblatt, Pappelallee 28, 22089 Hamburg. (ms)
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