Der Maigret von Rahlstedt

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So kennt man den Rahlstedter Kriminalkommissar Klaus-Dieter Billerbeck – stets mit Pfeife wie sein Vorbild Kommissar Maigret Foto: güb

Kommissar Klaus-Dieter Billerbeck schreibt Romane

Von Günther Brockmann
Rahlstedt. Georges Simenon ist der geistige Schöpfer von Kommissar Maigret. Er hat den französischen Kommissar Maigret, der stets mit einer Pfeife im Mund gezeigt wird, weltberühmt gemacht. Rahlstedt hat auch einen waschechten Kommissar, der seit Jahrzehnten als Kommissar in Hamburg Dienst tat und der ohne Pfeife im Mund kaum anzutreffen ist. Klaus-Dieter Billerbeck hat wie Georg Simenon jetzt auch das Schreiben von Krimis begonnen. Er hat seinen Erstlingsroman „Die Dienststelle“ in diesen Tagen der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist ein kriminalistischer Tatsachenroman aus Hamburg und St. Petersburg.
Nach 40 Dienstjahren bei der Hamburger Kriminalpolizei weiß Klaus-Dieter Billerbeck, worüber er schreibt. Er schildert Fälle, die sich in den 90er Jahren tatsächlich so zugetragen haben und verknüpft sie mit aktuellen Fakten, wie sie sich heute in allen Großstädten Deutschlands beobachten lassen.
Einblicke in die Polizeiarbeit
So gibt er Einblick in das Innenleben einer Kripo-Dienststelle, wie sie keine „Tatort-Folge“ je gewähren könnte. In dem Roman „Die Dienststelle“ ist der Kommissar Heinz
Huberti bei der Kripo Hamburg ein alter Hase.
Mit seinem Partner Heinz Heinsen, einem stets pünktlich und korrekt gekleideten sarkastischen Zyniker, bildet er seit langem ein verlässliches Team. Im Präsidium, zwischen Kollegen-Querelen und kleinen Intrigen ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Im Zuge ihrer Ermittlungen blicken die beiden in tiefe Abgründe. Die russische Mafia ist dabei, sich im Westen auszudehnen. Die äußerst brutale „Rote Mafia“ arbeitet in Klaus-Billerbecks Roman nach ihren eigenen Gesetzen und schreckt auch ihrer Jagd nach Macht und Geld beim Handel mit jungen russischen Mädchen vor nichts zurück.
Realitätsnah
Neben der spannenden Geschichte überzeugt die authentische Darstellung der Ereignisse mit differenzierten Charakterzeichnungen und hervorragenden Ortskenntnissen. Die Fälle sind nicht einfach nur gut recherchiert, sondern entsprechen spürbar der Realität. Der Roman ist im Verlag Books on Demand in Norderstedt erschienen. Das Buch kostet 29,80 Euro und hat 496 Seiten.
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