Der Melde-Michel kommt an

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Der Melde-Michel: Hamburger können online über Schäden an der öffentlichen Infrastruktur in Hamburg berichten Screenshot: hamburg.de/melde-michel

Hamburger nutzen immer öfter die Möglichkeit, Schäden auf Straßen, Geh- und Radwegen online zu melden

Wandsbek Der Melde-Michel wird immer besser angenommen. Dabei können Bürger online Schäden an der öffentlichen Infrastruktur in Hamburg berichten. Allein das Fachamt Management des Öffentlichen Raumes im Bezirksamt Wandsbek hat nach Angaben von Christian Ridders im ersten Halbjahr 2017 etwa 1500 Meldungen registriert. 2015 waren es 670, ein Jahr später 2043. Ziel in Hamburg sei, 80 Prozent der Meldungen innerhalb von zehn Tagen zu beantworten, sagte der stellvertretende Leiter des Fachamtes während der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses optimistisch.

Wandsbek hat „die Nase vorn“

Im Vergleich der Bezirke habe Wandsbek mit „die Nase vorn“. Das Bezirksamt beantworte weit mehr als 80 Prozent der Meldungen innerhalb von zehn Tagen. Das heiße aber nicht, dass die Mängel behoben sind. Bei den Schäden handelt es sich zum Beispiel um Schlaglöcher, defekte Geräte auf Spielplätzen, um mit Unkraut überwucherte Geh- und Radwege sowie um verschwundene oder als überflüssig empfundene Straßenschilder. Bürger sollten auch Meldung machen, wenn eine Straßenlaterne nicht leuchtet oder eine Bank im Park kaputt ist. Es gehe aber nicht um Notfälle, betonte das Bezirksamt.
Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung hat gebeten, die Übersicht aller Meldungen seit 2015 dem Wirtschafts- und Verkehrsausschuss zur Verfügung zu stellen. Künftig soll die kommentierte Berichterstattung über den Melde-Michel halbjährlich stattfinden. (sim)

Weitere Infos: Melde-Michel
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