Deutschlands schönste Siedlung?

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Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (li.) begleitete die Jurymitglieder bei ihrem Rundgang durch die August Woelken Siedlung

August Woelken Siedlung beteiligt sich am Wettbewerb

Von Jürgen Hartmann
Jenfeld. Die Jenfelder Siedlung August Woelken in der Glogauer Straße vertritt Hamburg beim 25. Bundeswettbewerb für Eigenheim-Siedlungen in den Städten und Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland.
Das Motto des Wettbewerbs lautet in diesem Jahr „Wohneigentum- heute für morgen. Energieeffizient-Generationentauglich- Sozial engagiert“. Veranstalter und Ausrichter des Wettbewerbs ist der Verband Wohneigentum e.V. in Bonn. Die Schirmherrschaft hat Bundesbauminister Dr. Peter
Ramsauer übernommen.
Zusammen mit Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und Vertretern des Verbandes Wohneigentum Hamburg e.V. wurde die Siedlung am Montag von einer fünfköpfigen Bewertungskommission genau unter die Lupe genommen. Alle 73 Häuser und Grundstücke sowie der Gesamteindruck der Siedlung wurde bewertet. Der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft, Ronald Bauer, beantwortete bei dem gut einstündigen Rundgang viele Fragen der Jury und erläuterte vor allem das soziale Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner, die regelmäßigen Gemeinschaftsarbeiten etwa, Sommer- und Grillfeste, Nikolausaktion für die Kinder. Die Jenfelder Siedlung hat bereits mehrfach an dem Bundeswettbewerb teilgenommen und erste und zweite Plätze belegt. „Gerade in den letzten Jahren hat sich hier sehr viel getan. Die Hauseigentümer haben insbesondere Wärmedämmungen und effizientere Heizungen eingebaut, es wurden Solaranlagen auf die Dächer gebaut und die Bewohner haben alles getan, um besser mit der Energie zu wirtschaften“, sagte Bauer bei dem Rundgang.
Die Jury unter dem Vorsitz von Ministerialdirigent a.D. Dr. Wolfgang Preibisch aus Bonn bewertete bei dem Rundgang insbesondere folgende Kriterien: Energieeffizientes Wohneigentum; Generationstauglichkeit, Barrierereduziertes Wohneigentum, Komfortwohnen, Klimaschutz und Ökologie; ökonomisches Wohneigentum; soziales und bürgerschaftliches Engagement.
„Die Jury hat aber auch auf den Zustand der Häuser und der Gärten geachtet sowie auf Neubauten und Sanierungen, auch in die Siedlung passen“, sagte Rolf-Rüdiger Seidel, der 1. Vorsitzende des „Verbands Wohneigentum Hamburg e.V.“. Zwei Dinge fielen der Jury dabei insbesondere positiv auf: Die von den und Bewohnern in Eigenarbeit gepflegten Wege und die, bis auf wenige Ausnahmen fehlenden Zäune in der August Woelken Siedlung.
Besondere aufmerksam nahmen die Jury-Mitglieder das Mehrgenerationen-Passiv-Energiesparhaus von Christine und Peter Klemm in Augenschein. Auf den Dächern des von der Straße kaum wahrnehmbaren Hauses gibt es zahlreiche Solaranlagen und einen mit einer riesigen Glasfront nach Süden gerichteten Wintergarten. Peter Klemm beantwortete die Fragen und zeigte sein Haus sowohl von außen als auch von innen.
„Wir haben uns heute gut präsentiert und hoffen, dass wir die Jury überzeugen konnten“, sagte Ronald Bauer am Ende des Rundgangs. Die Siegerehrung ist am 28. Juni in Berlin.
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