Die Neue im Team des Lesehauses

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Die „Neue“: Susanne Märtens verstärkt als Projektleiterin das Team des Lesehauses. Fotos: Kuchenbecker
 

Susanne Märtens lenkt die Geschicke der neuen Stadtteilbiliothek

Dulsberg. Der Umzug des Lesecafés in die neuen Räumlichkeiten, rechts neben dem Hauptschulgebäude der Stadtteilschule am Alter Teichweg 200, ist geschafft. Gestern Vormittag eröffnet Bezirksamtsleiter Harald Rösler die neue Stadtteilbibliothek auf dem Dulsberg ganz offiziell.
Neuer Name
Mit dem Umzug der alternativen Stadtteilbücherei in neue Räume ist auch die Umbenennung des Namens verbunden. Aus dem Lesecafé ist nun das Lesehaus geworden, angepasst an die neue Unterbringung, dem freistehenden, kleinen Gebäude auf dem Schulgelände, das einst Umkleidehaus und dann Pfadfinderheim war.
Ehrenamtliche werden gesucht
Aber es werden noch weitere, ehrenamtliche Mitstreiter gesucht. Denn das Lesehaus soll erweiterte Öffnungszeiten bekommen. Wer Lust hat, sich zu engagieren, kann sich unter t 040 4 28 97 71 87 beim Lesehaus melden. Ab Anfang April hat das Lesehaus dann auch eine eigene Homepage www.dulsberg.de/lesehaus und ebenfalls eine E-Mail lesehaus@dulsberg.de Hier werden dann auch zusätzliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen zu finden sein.
Alternative
Stadtteilbücherei
Das Lesehaus ist eine alternative Stadtteilbücherei, die 2007, zwei Jahre nach der Schließung der Bücherhalle, ins Leben gerufen wurde. Rund 3000 Medien stehen zur Ausleihe zur Verfügung. In erster Linie richtet sich das Angebot an Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil; aber auch gemeinsam an Eltern mit ihren Kindern. Vorerst wird das Lesehaus am Dienstag von 9.30 bis 15 Uhr und am Donnerstag bis 17 Uhr geöffnet haben. Und es gibt auch neue Mitstreiter: Susanne Märtens ist als neue Projektleiterin mit an Bord.
Mit Susanne Märtens sprach WochenBlatt-Mitarbeiterin Nicole Kuchenbecker.
WochenBlatt: Welche Bedeutung haben Bücher für Sie persönlich?
Susanne Märtens: Ich war schon als Kind eine Leseratte und habe alles verschlungen von Jim Knopf bis zum Opernführer. Bücher haben ihren Teil dazu beigetragen, mir die Welt zu erklären. Auch heute lese ich noch gern zur Entspannung und aus Neugier.

WB: Was bedeutet das Lesehaus für den Dulsberg?
Märtens: Es ist eine Möglichkeit für die Dulsberger und vor allem für die jungen Bewohner, Leselust zu entwickeln, Leseerfahrungen wieder aufzufrischen und mit einer faszinierenden Geschichte auf Gedankenreise zu gehen.

WB: Was schätzen Sie und was möchten Sie am
Lesehaus verändern?

Märtens: Das Lesehaus
hat einen sehr schönen Bestand vor allem im Bereich der Kinderliteratur. Durch den neuen Standort sind wir viel näher dran an den Dulsbergern und das müssen wir nutzen, um mit unseren Veranstaltungen und unserem Buchangebot zum Lesen einzuladen.

WB: Was wünschen Sie sich für das Lesehaus?
Märtens: Das Lesehaus kann nur funktionieren, wenn ein paar Bedingungen erfüllt werden: genügend Ehrenamtliche, die Lust darauf haben, Ausleihstunden zu betreuen und vielleicht auch Veranstaltungen zur Leseförderung
mit Kindern durchzuführen und genügend finanzielle Mittel, um den Buchbestand attraktiv und aktuell zu halten. Wenn wir den Dulsbergern dieses Angebot verlässlich machen können, wünsche ich mir natürlich viele buchbegeisterte Besucher im Lesehaus
Dulsberg.

WB: Vielen Dank für das Gespräch.
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