Dolmetscher für Flüchtlingsheim gesucht

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Über 400 Flüchtlinge sind in Farmsen, Alfred-Krogmann-Straße, untergebracht. Die Versorgung so vieler Menschen ist schwierig und soll verbessert werden, meint der Regionalausschuss Foto: wb

...und was der Regionalausschuss sonst noch diskutierte

Bramfeld Vergangene Woche kam der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop Farmsen-Berne zum ersten Mal in 2015 im Brakula zusammen. Ein wichtiges Thema der Sitzung war die Flüchtlingsunterkunft Farmsen 2 am Berufsförderungswerk.
Anke Ehlers von den Linken beschrieb die Zustände: „Sprachlich kommt das Personal gerade so zurecht. Dolmetscher werden immer wieder händeringend gesucht. Zudem gibt es viele Kriegsverletzte, kranke Kinder und Herzpatienten, die nicht ausreichend medizinisch versorgt werden können.“ Zudem kritisierte sie die Größe der Unterkünfte. „Alle Parteien haben sich für kleinere Unterkünfte ausgesprochen. In den Heimen mit 400 Personen oder mehr kommt es immer wieder zu Problemen.“ Die im Antrag angesprochenen Probleme halte er für immens wichtig, erklärte Carsten Heeder von der SPD. „Die sind nicht nur wichtig für die Unterbringung in Farmsen, sondern für alle Unterkünfte.“ Deshalb machte Heeder den Vorschlag, diesen Antrag an den Ausschuss für Soziales und Bildung zu überweisen. Das wurde einstimmig angenommen.
Ein weiterer Punkt war eine mögliche Rattenplage am Bramfelder Dorfplatz. Philipp Hentschel von der CDU dazu: „Ich wurde vom Bürgerverein Bramfeld darauf angesprochen, dass in der Nähe des Dorfplatzes verstärkt Ratten von Bürgern gesichtet wurden. Daher wird die Verwaltung aufgefordert, zu prüfen, in wie weit sich die Ratten dort angesiedelt haben. Und sollten sich die Aussagen der Bürger bestätigen, dementsprechende Maßnahmen einzuleiten.“ Zudem müsse man verstärkt ins Bewusstsein rufen, dass es „eine Meldepflicht für Ratten in Hamburg gibt.“ Einstimmig wurde beschlossen, dies prüfen zu lassen.
Drittes länger diskutiertes Thema war die Ausfahrt vom Kaufland-Parkplatz am Bramfelder Dorfplatz 18. Hierzu Philipp Hentschel: „Das Abfahren von der engen Ausfahrt des Kaufland-Parkplatzes ist schwierig. Besonders für Rechtsabbieger. Wenn man nicht auf die Gegenfahrbahn geraten will, muss man über den Grünstreifen fahren.“ Dieser sei mittlerweile extrem abgefahren. „Ich als Anwohner kann dies nur bestätigen,“ sagte Heinrich Sackritz von den Grünen. Hierzu wurde beschlossen, zu prüfen, ob die Ausfahrt durch einen abgesenkten Bordstein und einer ausreichenden Befestigung verbessert werde. (ce)
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3 Kommentare
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Rainer Stelling aus St. Georg | 05.02.2015 | 01:10  
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Rainer Stelling aus St. Georg | 05.02.2015 | 01:17  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 16.02.2015 | 12:35  
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