Ehrenamt macht Schule

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Einige der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich in der Otto Hahn-Schule engagieren. (v.l.) Susanne Rossack-Kettenbeil, Schulleiterin Renate Wiegandt, Prince Kuhlmann, Bita Afshari und Gertrud Römer. Foto: zz

Ohne ehrenamtliche Helfer läuft an Schulen oft nichts

Von Jürgen Hartmann
Jenfeld. Sie arbeiten meist unauffällig „hinter den Kulissen“ und sind doch für die Schulen unverzichtbar- die Rede ist von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den Schulen und Bildungseinrichtungen. Unter dem Motto „Ehrenamt macht Schule“ möchte die Stadt Hamburg auch künftig Mitbürger dazu bewegen, sich auf diesem Gebiet zu betätigen.
Bei einer Feierstunde im Hamburger Rathaus haben sich kurz vor Weihnachten Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Schulsenator Ties Rabe bei einigen Ehrenamtlichen bedankt.
Wie sieht die Arbeit der „Ehrenamtlichen“ überhaupt aus?
Das WochenBlatt hat fünf von ihnen in der Otto Hahn-Schule (OHS) besucht.
„Ohne diese Unterstützung würde bei uns sicher vieles nicht gut laufen und funktionieren. Daher sind wir Schulleiter generell froh, dass es ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gibt“, sagte Schulleiterin Renate Wiegandt. „Und wir freuen uns, dass sie es auch in Zukunft so machen werden.“
Price Kuhlmann engagiert sich als Schulsprecher, arbeitet mit in der Schülerkonferenz und bei der Aktion „Schüler gegen Aids“. Er organisiert Schuldiscos und hat sich mit Mitschülern dafür eingesetzt, dass in seiner Schule so genannte Profilklassen eingeführt wurden.
Gertrud Römer war bis zu ihrer Pensionierung im letzten Jahr Lehrerin an der OHS und hat sich seit 1996 sehr stark für den Schüleraustausch mit einer Schule in Danzig engagiert und ihn immer weiter gefördert. Sie führt diese Aufgabe ehrenamtlich weiter.
Susanne Rossack-Kettenbeil ist im Elternrat tätig, kümmert sich um die Mittagspausenangebote, betreut das Spielhaus und ist auch sonst immer da, wo sie gebraucht wird.
Petra Blum ist ebenfalls sehr aktiv im Elternrat, arbeitet im Schulfestausschuss mit und sie fährt die Schüler der Sportklassen regelmäßig zum Golfplatz. Auch sie ist immer dann zur Stelle, wenn „es brennt“ und Hilfe benötigt wird.
Bita Afshari war bei der Ehrung im Rathaus dabei. Sie ist für die interkulturelle Arbeit in der OHS zuständig und somit Ansprechpartnerin, wenn Schülerinnen und/oder Schüler mit Migrationshintergrund besondere Sorgen und Probleme haben. Die Kinder und Jugendlichen an der OHS stammen aus 40 Nationen.
„Sie ist der ‚Außenmotor‘ unserer Schule“, sagt Renate Wiegandt.
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