Eilbekkanal: Sperrungen für neue Uferwand

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Am Eilbekkanal wird schwer gearbeitet. Wann die neue Spundwand dann fertig sein wird, da mag sich allerdings niemand auf den Tag genau festlegen. Foto: Grell
Eilbek. Am Eilbekkanal wird seit Monaten gebaut und deshalb halten die Sperrungen des Gehsteiges und der Radwege weiterhin an. Was zunächst nach einer kleinen Sanierung mit einem winzigen Bagger aussah, ist inzwischen zu einer riesen Baustelle mit viel Aktion herangewachsen. Kein schlechtes Zeichen, denn auf Baustellen, an denen viele Arbeiter hin- und herlaufen und überall gehämmert und gesägt wird, scheint es zumindest zügig voranzugehen. „An die Sperrung des Gehweges haben wir uns hier schon fast ein wenig gewöhnt“, schmunzelt eine Anwohnerin, die das Beste aus der Situation macht. Die marode Spundwand, die schon über hundert Jahre lang das Ufer des Eilbekkanals gehalten hatte, muss nun aus Sicherheitsgründen erneuert werden, wodurch der Kanal in Zukunft auch ein wenig schmaler ausfallen wird. Die Bäume, die am Straßenrand stehen, konnten allerdings zum größten Teil alle erhalten bleiben, da die Arbeiten mit den Gerätschaften alle vom Wasser aus getätigt werden. „Wir hören kaum etwas von dem Lärm“, freut sich eine Familie die etwa einen halben Kilometer entfernt wohnt. Wie es den Bewohnern der ansässigen Hausboote geht, darüber mag man nur spekulieren. An diesem Morgen war niemand dort anzutreffen, um Auskunft zu geben. „Vielleicht sind die vorrübergehend weggezogen“, vermutet eine Schülerin, die jeden Tag an der Baustelle vorbeiradelt und dafür jetzt die andere Uferseite benutzen muss. Ein bisschen schade finden es die meisten, dass die schöne alte Felswand dann nicht mehr so aussehen wird, wie in ihrem Ursprung, aber klar ist auch, dass Sicherheit hier vorgeht. Wir lange die Sanierungsarbeiten am Ende noch dauern werden, dazu mag auch keiner der Bauherren Auskunft geben, denn viele Faktoren bestimmen die Dauer einer Baustelle, die vorher gar nicht alle berechnet werden können. Wer allerdings in diesem Tagen an der Wartenau die Brücke überquert und hinunterschaut auf den großen Kran, der wird bereits die Struktur der neuen Uferwand erkennen können. Nach Beendigung der Arbeiten werden dann auch der Geh- und Radweg wieder hergestellt und die Bäume, die aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten, wieder neue gepflanzt. Es geht also voran am Kanal. (kg)
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