Ende der Kreidezeit

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In der Schule Öjendorfer Damm sind jetzt alle elf Klassen mit diesen Smartboard ausgestattet. Die alten grünen Schultafeln sind aus den Klassenräumen verschwunden.Foto: zz

Tafeln haben ausgedient. Smartboards in allen Klassen

Von Jürgen Hartmann
Jenfeld. In der Schule Öjendorfer Damm hieß es jetzt endgültig Abschied nehmen von einem Utensil, das Generationen von Schülerinnen und Schülern begleitet hat. Die Rede ist von der alten grünen Schultafel. Ebenfalls verschwunden sind damit auch die Kreide und die Schwämme zum Reinigen. Alle Klassen sind stattdessen nun mit einem „Smartboard“ ausgestattet. Schritt für Schritt ist die Umrüstung auf die interaktiven Tafeln innerhalb von drei Jahren erfolgt.
Die „Smartboards sind mit einem Computer verbunden, der wiederum mit allen anderen Computern innerhalb der Schule vernetzt ist. Sie bieten für die Schülerinnen und Schüler ganz viele Vorteile, weil sie unter anderem mit dem Internet verbunden sind und hier zum Beispiel Tafelbilder gespeichert werden können. Und die Smartboards sind größer, besser zu lesen und für Kinder und Lehrer einfacher zu handhaben. Außerdem können die Lehrer so wesentlich besser und gründlicher auf den Unterricht vorbereiten und sich Dank dieser Geräte auch sehr gut weiterbilden. Und den Kindern macht es einfach wesentlich mehr Spaß, hiermit zu arbeiten als mit den alten Tafeln. „Durch diese Smartboards erhöhen wir die Medienkompetenz unserer 230 Kinder und geben ihnen eine hohe Medienkompetenz mit auf ihren künftigen Weg. Und sie lernen hier, richtig mit dem Computer und dem Internet umzugehen und ihn als Lehr- und Lernmittel zu betrachten und nicht unbedingt ‚nur‘ als Spielgerät oder Unterhaltungsmedium“, sagt Schulleiter Peter Krampitz. Die Kinder können zwar im Internet auch surfen, jedoch ist sichergestellt, dass sie dabei immer beaufsichtigt sind und keine Seiten aufrufen können mit kindergefährdenden Inhalten. Auch Bestellungen sind von hier aus natürlich nicht möglich. „Wir haben festgestellt, dass die Kinder, die bereits seit einiger Zeit mit den Smartboards arbeiten, im Medienbereich wesentlich verantwortlicher und sicherer sind als Schüler aus den Klassen, die jetzt erst mit dieser modernen Technik ausgerüstet wurde“, sagt Krampitz. Die elf Smartboards hat die Schulbehörde bezahlt. „Dafür sind wir sehr dankbar, weil wir wissen, dass dies eine sehr, sehr gute Investition war, von denen unsere Kinder auf alle Fälle profitieren werden“, so Krampitz.
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