Erfahren im Löschen

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Armin Schack (re.) übergibt das Staffelholz an seinen Nachfolger Ralf Lange Foto: rdm

Neuer Wehrführer in Meiendorf seit 37 Jahren im Dienst

Von Reinhard Meyer
Meiendorf
Hauptbrandmeister Ralf Lange ist der neue Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Meiendorf. Der bisherige Wehrführer Armin Schack, der in den Ruhestand verabschiedet wurde, überreichte ihm die Ernennungsurkunde und das „Staffelholz“. Das Wehrführer-Wahlamt ist auf sechs Jahre befristet, eine Wiederwahl möglich.
Ralf Lange (50) kommt aus dem Raum Schleswig. Er gehört seit 37 Jahren Freiwilligen Feuerwehren an. Bei beruflich bedingtem mehrfachem Wohnortwechsel in Schleswig-Holstein und Niedersachsen schloss er sich jeweils sofort örtlichen Feuerwehren an. Die so gewonnenen Erfahrungen wird er in sein neues Amt einbringen. Seit zweieinhalb Jahren lebt er in Meiendorf und gehört seitdem der FFW Meiendorf an. Weshalb er sich um dies Amt beworben hat? „Meine Meiendorfer Kameraden kamen mit einer entsprechenden Bitte auf mich zu. Zudem: Die Begeisterung für die Arbeit der Feuerwehren liegt in meinen familiären Genen. Meine beiden Brüder und mein Onkel gehören seit vielen Jahren Freiwilligen Feuerwehren an“, so Ralf Lange.
Vor welchen Aufgaben sieht er sich als Wehrführer? Er ist für die Einsatzbereitschaft der FFW Meiendorf verantwortlich. Technisch, organisatorisch und personell. Ralf Lange sieht aber drei besondere Herausforderungen: Die FFW Meiendorf hat durch den Umzug mehrere Mitglieder verloren. Ralf Lange wird sich für die Anwerbung neuer Mitglieder einsetzen. Und: die Jugendfeuerwehr ist in einem guten Zustand. Lange wird darauf hinwirken, auch von hier Nachwuchs für die Mannschaft zu gewinnen. Ferner: Die Remise in der Lofotenstraßen entspricht nicht mehr den gültigen Schutzbestimmungen. Die schmalen, zugeparkten Seitenstraßen machen Einsatzfahrten äußerst schwierig. Ralf Lange wird sich für eine raschere Umsetzung des geplanten Neubaus am Bargkoppelweg einsetzen.
„FFW Meiendorf ist bei Notlagen im Stadtteil einfach schneller als jede andere Wehr. Im gesellschaftlichen Gefüge des Stadtteils spielt sie außerdem eine wichtige Rolle. Und bei Katastrophenlagen sind Freiwillige Feuerwehren für die Hamburger Berufsfeuerwehr unersetzlich“, sagt Lange.
Armin Schack zieht eine positive Bilanz seiner sechsjährigen Wehrführertätigkeit. „Die FFW Meiendorf ist technisch modern, arbeitet effizient und zuverlässig. Ihre Verankerung im Stadtteil macht sie stark“.

Die FFW Meiendorf ist 125 Jahre alt, hat derzeit 29 Mitglieder und zwei moderne Löschfahrzeuge. 2014 haben die Freiwilligen 92 Einsätze gefahren. In diesem Jahr bisher 80 Einsätze. Vier Minuten nach der Alarmierung rückt das Einsatzfahrzeug
der FFW Meiendorf aus
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