Flüchtlinge helfen Flüchtlingen?

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Jürgen Klimke vor einem Gebäude im Gelben Dorf Foto: rdm

Klimke für sozialpflegerische Ausbildung von Asylanten

Rahlstedt „Die Hingabe, mit der die Mitarbeiter von „Fördern & Wohnen“ ihre Aufgabe bei der Betreuung von Flüchtlingen wahrnehmen, hat mich stark beeindruckt“, sagt Jürgen Klimke, Wandsbeker Bundestagsabgeordneter (CDU).
Dramatisch steigende Flüchtlingszahlen aus dem Mittelmeerraum - die Flüchtlingspolitik hat sich für Bundesregierung und Bundestag als außerordentlich dringlich entwickelt. Länder und Kommunen sollen vom Bund bei der Lösung des Problems unterstützt werden. Von dieser hochaktuellen politischen Situation her entschloss sich Jürgen Klimke zum Besuch von vier Flüchtlingsunterkünften in seinem Wahlkreis Wandsbek: der Erstunterkunft Holstenhofweg, den Folgeunterkünften Steilshooper Allee, Gelbes Dorf und Großlohering in Rahlstedt.

Hilfen müssen schneller ankommen


Seine Bilanz? Wie in anderen Bereichen unserer Gesellschaft fehlt es auch in der Flüchtlingsbetreuung an ausgebildeten Sozialfachkräften. Klimke möchte Verwaltung und Politik anregen, Flüchtlinge, deren Asylfrage geklärt ist, für eine Ausbildung in sozialpflegerischen Berufen zu gewinnen. Von ihrer soziokulturellen Prägung, von ihren Herkunftssprachen her könnten sie konstruktive Beiträge bei der Integration der Flüchtlinge leisten. Dies würde auch ihre Arbeitsplätze sichern.
Die vielen ehrenamtlichen Helfer aus den Kirchengemeinden Markus und Altrahlstedt im Gelben Dorf fördern mit ihrer Betreuung das friedliche Miteinander von Fremden und deutschen Nachbarn. Ehrenamtliche Helfer gibt es auch in den anderen Wohnunterkünften–aber da gibt es noch Bedarf. Jürgen Klimke möchte daher Kirchengemeinden und Vereine zu verstärktem Engagement bei der Flüchtlingsbetreuung ermutigen. Auf der politischen Ebene in Berlin wird er sich nachdrücklich dafür einsetzen, dass zugesagte Hilfen des Bundes schneller bei den Menschen vor Ort ankommen. (rdm)
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