Flüchtlinge mobiler machen

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Uwe Jentz (links) von der Mietergenossenschaft Farmsen hat mit Helfern ein Fahrradprojekt für die Flüchtlinge initiieren können Foto:kg

Mietergenossenschaft Farmsen startete Fahrradprojekt. Wer sich beteiligt und trainiert, profitiert 

Farmsen Die Mietergenossenschaft Farmsen mit dem Vorstandsvorsitzenden Uwe Jentz, hat ein Fahrradprojekt mit der Wohnunterkunft für Flüchtlinge in der August-Krogmann-Straße an den Start gebracht. Bereits 70 Fahrräder wurden gespendet, um die Bewohner mobil zu machen und ihnen die Möglichkeit zu geben, mit dem Rad ihre neue Umgebung zu erkunden.
In einer Fahrradwerkstatt, unterstützt von dem Fahrradladen Lange aus Rahlstedt, werden die Räder wieder verkehrssicher aufbereitet und können von allen, die an dem Projekt teilgenommen haben, genutzt werden. Sowie die ersten Fahrräder repariert und somit voll verkehrstauglich sind, ist die Polizei vor Ort, um ein Training mit den Flüchtlingen zu beginnen, das sie auf die Situation im Straßenverkehr in ihrem neuen Stadtteil vorbereiten soll.
Wenn die Bewohner aus der Unterkunft ihren Anteil an der Reparatur geleistet und den Fahrrad-Führerschein bestanden haben, sollen sie ein fertiges Rad aus der Werkstatt geschenkt bekommen. Die Mietergenossenschaft spendet dafür die Erstausstattung an Werkzeugen und Kleinteilen für die Reparaturarbeiten und bittet auch weiterhin um Fahrradspenden, damit das Projekt weiterlaufen kann. Wichtig ist dabei, dass die gespendeten Räder noch fahrtüchtig sind und nur kleinere Reparaturen nötig werden, um die Kosten nicht zu sehr in die Höhe zu treiben. Auch Fahrräder für Kinder, eventuell Fahrrad-Kindersitze und Helme werden gebraucht. (kg)
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