Flüchtlinge ziehen an Berner Au

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Im Oktober sollen in einem Neubau an der Kathenkoppel 24 minderjährige Flüchtlinge einziehen Foto: mdt

Neubau an der Kathenkoppel gemietet. Info-Abend am 24. Februar

Von Marco Dittmer
Farmsen-Berne
Der Bezirk Wandsbek plant den Ausbau seiner Flüchtlingsunterkünfte. Dabei schafft die Verwaltung zusammen mit dem Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) neben provisorischen Containerdörfern wie an der August-Krogmann-Straße nun auch langfristige Plätze.
Nach Wochenblatt-Informationen plant der LEB an der Straße Kathenkoppel 27 ein sich noch im Bau befindendes Wohnhaus für zehn Jahre anzumieten. Nach Fertigstellung könnten im Oktober bis zu 24 minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in die Zwei-Zimmer-Wohnungen nach Farmsen ziehen. Die Unterkunft wird voraussichtlich eine Anschlussunterbringung, in der die Jugendlichen nach der Erstaufnahme wohnen und auf ihr Asylverfahren warten.
Die Bauarbeiten auf dem Grundstück haben bereits Anfang Februar begonnen, darauf weist ein Schild am Straßenrand hin. Anwohner der Kathenkoppel erfuhren in der vergangenen Woche per Wurfsendungen in ihren Briefkästen von den Plänen. Demnach will der Bezirk am 24. Februar im Volkshaus Berne (Saselheider Weg 6) ab 18 Uhr Anwohner über die Unterbringung von Flüchtlinge informieren.
Die Kathenkoppel ist eine beschauliche Wohnstraße in der Nähe des grünen Erholungsgebietes an der Berner Au. Auf der einen Seite stehen Einfamilienhäuser, auf der anderen Wohnblöcke.

Keine Unterbringung in ehemaliger Kaserne


Unterdessen hat die Bundeswehr eine Mögliche Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnblöcken der früheren Lettow-Vorbeck-Kaserne in Jenfeld abgelehnt. Laut Bezirksamt benötigt die Bundeswehr die Räume für eigene Zwecke. Bezirkamtsleiter Thomas Ritzenhoff hatte im Januar mit Vertretern des Verteidigungsministeriums über eine mögliche Nutzung verhandelt (das Wochenblatt berichtete).
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