Frische-Kur am Mühlenteich

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Gitter und Uferbefestigungen am nördlichen Mühlenteich sind sanierungsbedürftig Foto: Menzel
Hamburg: Mühlenstraße |

Planungen für Ufer-Umgestaltung an der Wandse nötig

Von Siegmund Menzel
Wandsbek/Eilbek
Der Mühlenteich – ein Ruhepol in der hektischen Großstadt, der zum Verweilen einlädt. Zahlreiche Anwohner kritisieren jedoch den Zustand des Nord-ufers, eine Sanierung werde höchste Zeit. Sie verweisen auf marode Gitter, brüchige Uferbefestigungen und beschmierte Bänke. Das Problem ist beim Bezirksamt und bei der Bezirksversammlung Wandsbek längst bekannt. Das Ufergelände am Mühlenteichpark soll attraktiver werden. So hat der rot-grüne Senat dem Bezirk Wandsbek bekanntlich insgesamt 380.000 Euro für die Erneuerung des Wandse-Wanderweges zwischen Mühlenteich und der Straße Eilbektal zur Verfügung gestellt. Die Mittel kommen aus dem „Sanierungsfonds 2020: Grün- und Wegeverbindungen an der innenstadtnahen Wandse stärken“.

Gesamtkosten ermitteln

Dieser Beschluss umfasst aber nicht die Kosten für die Umgestaltung der Ufermauer mit Geländer und der Treppenanlage entlang der Wandse zwischen Mühlenstraße und der Straße Eilbektal, wie das Bezirksamt Wandsbek mitteilt. Die gewünschte barrierefreie Sanierung der Wegeverbindung sei in diesem Teilabschnitt „aufgrund von Höhenzwangspunkten – wenn überhaupt – nur sehr aufwendig und technisch kompliziert herstellbar“. Um die Kosten abschätzen zu können, müssten intensive Planungen erfolgen. Daher schlägt das Bezirksamt vor, zunächst die notwendigen Planungen durchzuführen und die Gesamtkosten zu ermitteln, um auf dieser Grundlage über weitere Schritte zu entscheiden. Noch offene Kosten sollen konkretisiert werden.

Anwohner fordern Beleuchtung

Das bereits bewilligte Geld setzt sich aus 280.000 Euro für die Sanierung der Wege- und Grünverbindung und bis zu 100.000 Euro nach Vorlage einer Kostenschätzung für die sanierungsbedürftigen Gitter und Uferbefestigungen am nördlichen Mühlenteich zusammen. Eine Kostenschätzung sei also ohnehin notwendig, heißt es weiter. Die Anwohner sind gespannt, hoffen, dass es kein „Flickkram“ wird und wünschen sich zwischen dem Nordufer und der Wandsbeker Königsstraße eine Beleuchtung. Dort ist es nachts „stockfinster“.

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