Für sichere (Schul)wege

Anzeige
Die Initiative „Wir sind Stapelfeld“ setzt sich für einen sicheren Schulweg ein. Hier an der Einmündung der Reinbeker Straße in die Hauptstraße, die zum einen sehr breit ist und zum anderen den Autofahrern die Sicht durch eine Kurve nimmt Foto: wb

Arbeitskreis „Wir sind Stapelfeld“ warnt weiter vor Gefahrenstellen

Stapelfeld. Der Arbeitskreis „Wir sind Stapelfeld“ hat sich vorgenommen, den Schulweg sicherer zu machen. Mit ihren Veränderungsvorschlägen, wie Verkehrsinsel oder Fußwegverbreiterung sind die Mitglieder beim Kreis Stormarn jedoch nicht auf offene Ohren gestoßen.
„Leider wurden die Anträge vom Kreis nicht befürwortet. Verkleinerungen und Einengungen kommen nicht in Frage, weil befürchtet wird, dass große Busse nicht um die Kurven kommen“, sagt der Stapelfelder Bürgermeister Jürgen Westphal. Westphal ist Mitglied im Arbeitskreis, ebenso wie Karlheinz Pirk vom Bauausschuss, Vertreter der Schule in Stapelfeld, des Schulverbands und Elternvertreter. Sie hatten eine Umfrage gestartet und sich die Gegebenheiten vor Ort angeschaut, um die kritischen Punkte zu ermitteln und Änderungsvorschläge zu machen. Bei den Gefahrenpunkten handelt es sich um schlecht einsehbare Kreuzungen, wie beispielsweise an der Reinbeker Straße/Hauptstraße. Zu schnell fahrende Autos, fehlende Fußgängerüberwege, parkende Autos, die die Sicht auf die Fahrbahn behindern. Diese Gefahrenquellen lauern besonders vor dem kleinen Einkaufsladen des Ortes an der Hauptstraße. Die Mitglieder des Arbeitskreises bemängeln auch die parkenden Autos, zwischen denen sich die Schulkinder hindurch schlängeln müssen. Oft sind die Kinder kleiner als die Heckscheibe. Besonders beim Ausparken besteht die Gefahr, dass Kinder übersehen werden. Ein weiteres Ärgernis: Viele Navis führen Autofahrer in den Lindenweg, der jedoch für den Durchgangsverkehr gesperrt und auch als Sackgasse ausgeschildert ist. Durch das Umdrehen der fehlgeleiteten Fahrer entsteht in der kleinen Straße mehr Verkehr als notwendig. Normalerweise fühlen sich Kinder hier sicher und spielen auf der Straße.
Der Arbeitskreis hat Lösungsvorschläge erarbeitet. Beispielsweise soll eine Querung mit Verkehrsinsel geschaffen und Fußwege verbreitert
werden. Dass der Kreis und die Polizei die Maßnahmen nicht befürworten, hält die Initiative nicht auf. Sprecher Peter Frodeno: „Wir alle hoffen, dass die Schulkinder in Stapelfeld in naher Zukunft den Weg von und zur Schule sicherer gehen können.“ Der Arbeitskreis bleibt dran. (bm)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige