Für Umweltschützer von morgen

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Max, Justus, Sophie, Hugo und Maxi zeigen, wie man aus Müll etwas Sinnvolles basteln kann Foto:güb

Kinderhaus Nienhagener Straße wurde mit Kita-21-Plakette ausgezeichnet

Rahlstedt Insgesamt 41 Kindertageseinrichtungen wurden für ihre Bildungsarbeit zu Themen einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung geehrt. Zum sechsten Mal wurde dabei die Auszeichnung „Kita 21“ von der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung in Kooperation der Freien und Hansestadt Hamburg und der Leuphana Universität Lüneburg im Landesinstitut für Lehrerbildung in Hamburg vergeben. Die Hamburger Bürgerschaftspräsidentin und Schirmherrin der KITA21-Bürgerinitiative, Carola Veit, verlieh eine Plakette auch dem Rahlstedter Kinderhaus Nienhagener Straße. die Erzieherinnen Karolina Dornheim und Maria Kleczka nahmen die Auszeichnung entgegen. Die Auszeihnung als „KITA 21“ steht für gute Bildungsarbeit und die Ausgestaltung der Kita als Lernort im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. 50 Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren haben an der KITA 21-Bildunsgarbeit aktiv teilgenommen. Von März bis Juni diesen Jahres hat das Bildungsprogramm der Kita Nienhagener Straße gedauert. Thema war die Müllvermeidung. „Wenn der Spielplatz voll mit Müll ist, wo werde ich dann spielen?“, erläuterte Karolina Dornheim ihre Strategie. Die Wahl war auf das Umweltthema gefallen, weil in der Nachbarschaft der Kita der Spielplatz „Rodelberg“ liegt. „Dieser Rodelberg wird stark von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt. Auch unsere Kinder spielen dort gern. Da bleibt es nicht aus, dass die jungen Leute achtlos ihren Müll dort liegen lassen“, erklärt Karolina Dornheim. Die Erzieherinnen haben dann in den Morgenkreisendarüber gesprochen und in Arbeitsgruppen mit den Kindern gelernt, was man mit dem Müll alles Sinnvolle machen kann - zum Beispiel aus Toilettenpapierrollen und Teilen von Eierkartons ein Flugzeug basteln. Neu in der Gruppe ist jetzt ein Eimer mit Kompostmüll. Die Obstschalen landen erst dort und danach auf Kita.-Kompostmüll haufen. Mit dem Kompostmüll wird dann Gemüse im eigenen Garten angebaut.
„Wir sind sicher, dass unsere Kita-Kinder mit der Umwelt besser umgehen, wenn sie einmal erwachsen sind, weil sie in jungen Jahren gelernt haben, welche Verantwortung der Mensch für Natur und Umwelt übernehmen muss“, betonen die beiden Erzieherinnen. (güb)
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